Es geht um alles, was Hamburg berauschend gut macht. Zum Beispiel Marketing, Werbung, Medien, Internet, Start-ups, Web 2.0, Design, Kultur, Architektur, Interior und Style.
Hamburg.
Einfach berauschend.
Design & Style
10. Dezember 2009
Hamburger Alternative: Koudai.
Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane: Beim Hamburger Label Koudai gibt’s bald Laptop-Sleeves und -Taschen sowie Handy-Taschen. Mit der Möglichkeit gestalterisch einzugreifen.

Bag your Style: Laptop-Taschen und -Sleeves von Koudai
Laptoptaschen aus schwarzem Neopren gehen sowieso nicht. Wer sich deswegen bisher zwischen Crumpler oder Freitag entscheiden musste, bekommt bald eine Hamburger Alternative geboten:
Koudai. Mit dem Slogan “Bag Your Style” nimmt sich in Kürze das neue Hamburger Taschen-Label den Bedürfnissen von Laptop-Besitzern an.
Werbung & Medien
1. Dezember 2009
Crowdsourcing: Amazon TV-Spot
Ist Crowdsourcing jetzt endlich auch bei den Konzernen angekommen - oder funktioniert das nur bei Amazon? Oder stehen die klassischen Agenturen im Weg bei der Realisierung solcher Formate?

Screenshot aus dem Amazon TV-Spot
Im August hatte ich schonmal das Thema Crowdsourcing für TV-Spots kurz angerissen - jetzt hat Amazon in den USA einen TV-Spot live gebracht, der über Crowdsourcing entstanden ist.
Amazon ist ein durch-und-durch im Web verwurzeltes Unternehmen. Das macht es vielleicht ein bisschen einfacher, Crowdsourcing zur Findung eines neuen TV-Spots einzusetzen als für andere Unternehmen, wie zu Beispiel Mercedes oder Bayer. Nichtsdestotrotz ist auch Amazon mittlerweile ein globaler Konzern - was leicht zu Trägheit und konventionellen Methoden hätte führen können. Hat es aber nicht.
Design & Style
29. November 2009
Holy Shit Shopping
Mode-, Schmuck- und Produktdesign sowie Fotografie, Graphik, Comics und Literatur im Alten Gaswerk in Bahrenfeld: Am 2. Advent startet wieder das chillige Xmas-Shopping mit Club-Atmosphäre.

Das Konzept besteht seit Jahren: Vier Städte, hunderte junge Designer und Künstler und dazu ein großartiges Publikum - das sind die Rahmendaten für das Holy Shit Shopping, eine Weihnachts-Shopping-Lounge für Design und Kultur.
Werbung & Medien
9. November 2009
Magazinkultur im Showroom
Showroom und Mediensalon für Magazinkultur: Am 19. November eröffnet “blatt” in der Art Lawyer Gallery in der Königstraße 16 (Hamburg-Altona)

Blatt, der Showroom für Magazinkultur - Bild via rebelart.net
Sehr schönes Konzept: blatt präsentiert internationale Magazine und Fanzines aus den Bereichen Kunst, Design, Fashion, Architektur, Urbanismus, Fotografie, Illustration, Aktivismus, Comic und Musik. Das Projekt in den Räumen der Art Lawyer Gallery wurde von GuteSeiten curated kiosk & magazine club, der Agentur gebrauchsgrafikundso und der Architektin Jana Deters entwickelt und gestaltet. Nach der Vernissage am 19. November 2009 sollen jeden Donnerstag neue Magazinkonzepte, innovative Blattmacher und inspirierende Print-Projekte vorgestellt werden, wobei der Eintritt frei ist.
Das komplette Programm und mehr Details zur Veranstaltung:
www.rebelart.net
Design & Style
8. November 2009
Streetwear meets Toys
Style wird neu definiert. Bei Cream in St. Georg trifft ausgesuchte Sports Streetwear auf Vinyl Toys.

Cream Showcase Store - Bild via saintcream.com
Neuer Style-Hotspot in St. Georg: Bei “Cream” treffen Vinyl Toys auf Streetwear, Sneakers und Accessoires ausgesuchter Designer. Dabei überwiegt derzeitig die adidas-Kollektion. Das Ganze wird in einem Laden präsentiert, der in seiner Atmosphäre einem Popup-Store ähnelt - sehr gelunges Store-Konzept. Ohne Frage ist Style hier keine Frage von Geschmack sondern von Einstellung.
Scoyo plötzlich ohne Bertelsmann
Trotz 20 Mio. Euro Start-Investment: eLearning Plattform soll schnell aus dem Gütersloher Portfolio verschwinden. Neuer Investor wird gesucht.

Hamburger e-Learning Plattform scoyo.de
Überraschend ging Freitag Abend durch die Medien, dass Bertelsmann sein Lernplattform-Vorzeigeobjekt “Scoyo” loswerden möchte. Der Geldhahn wird zugedreht, die Suche nach einem neuen Investor soll angeblich schon laufen. Auch wenn Scoyo trotz massiven Werbeaufwendungen nicht die angepeilten Umsätze erzielte, kommt der Rückzug doch mehr als überraschend.
Werbung & Medien
7. Oktober 2009
Schwere Zeiten für Werber
Werber unter sich: Bei Checkdisout “Ad Wars” ging es um den Kampf um Aufmerksamkeit. Werber denken offensichtlich nur in klassischer Werbung. Und da sitzen sie fest. Alleine. Im Dunkeln.

checkdisout Veranstaltungsreihe | www.checkdisout.com
“Ad Wars” war das Thema gestern Abend beim dritten “Checkdisout”-Event im Kunstverein Hamburg. Es sollte um Online vs. Offline, Konsument vs. Marke, Urban Spam vs. Branded Utility, alt gegen neu, gehen. Kurzum, um den Kampf um Aufmerksamkeit, abseits der Einheitskampagne. Veranstalter Matthias Weber stellte zurecht die Frage, ob neue Ideen in Sicht sind. Wo also geht die Reise hin, wenn Werber über neue Wege in der Werbung diskutieren? Ins Abseits.
Werbung & Medien
18. September 2009
Scoopcamp: Ratlosigkeit in den Verlagen
Beim Scoopcamp von Hamburg@work und dpa ging es um “New Storytelling”. Vertreter von Verlagen und einige Social Media Enthusiasten trafen sich, um neue Wege zu ergründen. Und das scheint auch zwingend notwendig.

scoopcamp - eine Veranstaltung von hamburg@work und dpa
Das Set-up der scoopcamp-Veranstaltung am 17. September 2009 war mehr als interessant: Vertreter der großen deutschen Verlage treffen sich beim Scoopcamp und diskutieren Möglichkeiten neuer Content- (und Erlös-) Modelle für ihre Online-Medien. Gemeinsam mit einigen (wenigen) Protagonisten aus der Social Media-Szene.
Gerücht: XingedIn
Seit gestern Abend brodelt die Gerüchteküche: Übernimmt LinkedIn tatsächlich XING?

Fusion von Xing und Linkedin - Gerücht oder Wahnsinn?
Steht Hamburgs Web 2.0-Vorzeigeunternehmen XING tatsächlich vor einer Übernahme durch den US-Wettbewerber LinkedIn? In mehreren Blogs (u.a. bei Social Web World) und Tweets kam gestern Nachmittag/Abend miteinmal dieses Gerücht auf. Nichtzuletzt wahrscheinlich auch, weil der XING-Aktienkurs angestiegen war und es dafür keinen offensichtlichen Grund gab.
Es bleibt abzuwarten, ob es sich mal wieder um eine im Web geborene und dann forcierte Falschmeldung handelt, oder ob tatsächlich etwas Handfestes dahintersteckt…
Neue Optik bei QUU.FM
Radio 2.0: Mit der neuen Optik und dem neuen Konzept bei QUU.FM hat der Hamburger Web-Radio-Dienst nochmal einen Schritt nach vorne gemacht. Und Hamburg endgültig als Hauptstadt für Web-Radio etabliert.

QUU.FM Website im neuen Look & Feel
Neues Logo, neuer Look, neue Funktionen, neues Konzept: QUU.FM präsentiert sich seit gestern wie neu erfunden. Ab sofort betrachtet sich QUU.FM selbst als “Social Web Radio”. Nach Aussage der Betreiber bedeutet das primär eine komplette Vernetzung mit Social Networks wie Twitter, Facebook oder MySpace.
next10 schon in Planung
Die next09 scheint gerade erst vorbei, da plant SinnerSchrader schon die next10 - gemeinsam mit der Community.

Bild: © SinnerSchrader | via www.next-conference.com
Es kommt einem so vor, als hätte die erfolgreiche next09 gerade erst gestern die Pforten geschlossen. Zumindest hat man so einige Keynotes noch immer im Kopf, und die neu geknüpften Kontakte hinterlassen noch ihre (Netzwerk-) Spuren.
Da fragt sich SinnerSchrader schon, was wohl das Motto für die next10 sein könnte. Was werden die heißen Themen für 2010? Worüber sollte auf der next10 diskutiert werden? Und ein Community-Event wäre kein Community-Event, wenn nicht auch das Leitthema gemeinsam festgelegt würde.
Werbung & Medien
Am Mittwoch hat Gruner+Jahr nun endgültig die Titel bekanntgegeben, die eingestellt werden: Neben der “Park Avenue” trifft es die im Ausland beheimateten Titel “Gala” (Niederlande) und “Life & Style” (Russland). Zudem werden durch Zusammenlegungen und Neustrukturierungen bei den Wirtschaftstiteln “Capital”, “Impulse” und Börse Online” weitere ca. 120 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Nach Angaben des G+J-Vorstands ist die sogenannte Portfolio-Bereinigung damit abgeschlossen.
Trotz der schon weit im Vorfeld angekündigten Bereinigung, stellt die Nachricht doch ein harten Einschnitt dar. Vorallem die durch die Neustrukturierung der Witschaftstitel 120 Entlassungen waren in dieser Form wohl kaum zu erwarten, auch wenn dem Vernehmen nach alleine die FTD im Jahr 2007 acht Mio. Euro Verlust machte. Nichtsdestotrotz hat die Nachricht auch eine positiven Aspekt: Der Standort Hamburg wurde mit den Entscheidungen zumindest weiter gestärkt.
Hinsichtlich der Wirtschaftstitel werden die Standorte München (”Börse Online”) und Köln (”Capital” und “Impulse”) geschlossen, und alle Titel unter der Leitung von FTD-Chef Steffen Klusmann von Hamburg aus gesteuert. Damit wird in Hamburg ein gigantisches Cluster von Wirtschaftsmedien-Know-how entstehen, die vier Titel unter einem Dach gebündelt - die Rede ist hier von 250 Redakteuren die Titel-übergreifend arbeiten werden.
Ob diese Bündelung journalistisch tatsächlich sinnvoll und gewinnbringend sein wird, darf man wohl skeptisch betrachten. Klar ist aber auch, dass alle G+J-Wirtschaftstitel in den letzten Jahren steitig zunehmende Auflagenverluste hinnehmen mussten.
Etwas überraschender kommt da schon die Einstellung des Glamour-Titels “Park Avenue” - die Kontur des Blattes wurde zuletzt doch stark vorangetrieben, und die Auflage konnte gesteigert werden. So konnte “Park Avenue” im 12-Monatstrend zuletzt ein Plus von 14% aufweisen. Da verwundert die Aussage von G+J-Vorstand Buchholz zur Einstellung des Premium Magazins „Park Avenue“ doch schon etwas:
Auf Basis der werbekonjunkturellen Aussichten für 2009 und 2010 ließ sich eine belastbare wirtschaftliche Perspektive für ‘Park Avenue’ nicht mehr darstellen.
Trotz der Ankündigung von G+J, dass die Portfolio-Bereiningung mit den jetzt verkündeten Maßnahmen abgeschlossen sei, scheinen also auch in Zukunft selbst relativ aufstrebende Titel nicht vor dem Aus geschützt zu sein.
G+J: Nun ist es also passiert
Die lange angekündigten Entscheidungen am Baumwall sind nun offensichtlich gefallen: Die Park Avenue, die niederlänische Gala, die russische Life & Style und ca. 180 Mitarbeiter stehen auf der Abschussliste.
Design & Style

Coming-soon-Website von ThereYouGo.tv
Mit ThereYouGo.tv entsteht hinter den Kulissen gerade eine neue Web-TV-Plattform für Hamburg! Das Projekt ist noch nicht online, aber die Vorbereitungen laufen, der Launch soll wohl im September erfolgen. Thematisch soll Hamburgs Lifestyle-, Party- und Fashionszene behandelt werden.
Der Claim von ThereYouGo.tv “Das Tor zur Welt durch deinen Bildschirm!” stellt schon ganz klar den Hamburg-Bezug dar. Es bleibt abzuwarten was Hamburgs Lifestyle-, Party- und Fashionszene preisgibt und wen man dort erreicht, um eine solche Plattform zu füllen. ThereYouGo.tv mit Geschäftsführer Marcel Huxholl will die Trends der Metropole, das Großstadtleben bei Tag und Nacht zeigen und die aus ihrer Sicht entscheidende Frage zum Wochenende “Wo geht die Party ab?” beantworten. Mit anjderen Worten: ThereYouGo.tv will ein Wegweiser durch Hamburgs Party-Szene werden.
Ob die temporäre “Coming soon”-Website schon das endgültige Design repräsentiert, bleibt abzuwarten. Während mir das Logo ganz gut gefällt, finde ich den Website-Hintergrund eher furchtbar.
Einen ersten Eindruck zu den zu erwartenden Inhalten vermitteln die vorab bei Facebook geposteten Videos:
ThereYouGo.tv bei Facebook
PS:
Hafenrausch ist übrigens auch bei Facebook!
Jetzt unbedingt “Fan” werden!
Hafenrausch bei Facebook
Party, Lifestyle, Fashion in Hamburg
Kommt bald: ThereYouGo.tv - eine WebTV-Plattform für Lifestyle, Party und Fashion in Hamburg.
Web 2.0

Website von E-Venture Capital Partners
Die Hamburger Otto-Gruppe lässt sich von der derzeitigen Finanzkrise nicht erschrecken. Mit der neuen Konzern-Tochter “E-Venture Capital Partners” will sich Otto an Start-Ups aus dem Internet- und Mediensektor beteiligen. Dafür wurde das Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Hamburg und San Francisco mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgestattet.
Wie in der Online-Ausgabe der “Welt” zu lesen ist, ist geplant, in den nächsten fünf Jahren jährlich sechs bis zehn Beteiligungen einzugehen, was immerhin ca. 40 Beteiligungen in fünf Jahren entsprechen würde.
Natürlich macht Otto das nicht ganz ohne Hintergedanken: Otto plant die erfolgsversprechenden Gründungen mittelfristig in den Konzern zu integrieren. Alternativ stehen ebenso die üblichen Exit-Möglichkeiten zur Debatte: Weiterbetrieb mit einem strategischen Partner, Verkauf an andere Investoren oder - theoretisch - Börsengang. Jedoch lässt der Beteiligungsfokus auf “neue Konzepte für den elektronischen Verkauf von Waren” eher die erst genannte Exit-Option als primäres Ziel vermuten - Vorstandschef Hans-Otto Schrader in der “Welt”:
Wir brauchen neue Ideen und müssen uns nach neuen Konzepten für den elektronischen Verkauf von Waren umschauen. Dafür schaffen wir jetzt eigens eine Gesellschaft, die wir E-Venture Capital Partners nennen.
Bleibt zu hoffen, dass dieses löbliche, anti-zyklische Engagement trotzdem den Web 2.0-Standort Hamburg weiter stärken wird. Auch wenn schlußendlich Idee und Gründer-Team wichtiger sind als der Standort - ich würde mich freuen, wenn die Verantwortlichen ihren Fokus auf die Hamburger Start-Ups legen.
Die (gut gemachte) Website von e-Venture Capital Partners:
http://www.evcpartners.com/
Frisches VC-Kapital von Otto
Mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag: Versandhaus-Konzern will sich als Corporate Investor an Start-Ups beteiligen.
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