Design & Style
1. August 2008
George soll kommen
Das neue Design-Hotel “The George” öffnet am 01. Oktober 2008.
Anfang Oktober ist es endlich soweit: Kai Hollmann, Betreiber des Gastwerk-Hotels und Hamburgs Unternehmer des Jahres 2008, eröffnet sein neues Haus in St. Georg: Das “The George” Hotel (Barcastr. 3, 22087 Hamburg). Was erwartet uns? Angeblich eine Hommage an den British Style, das Ambiente eines englischen Membership Clubs.
Ich bin gespannt, wie das aussehen wird. Und ich bin gespannt etwas skeptisch, wie und ob Konzept-Ideen wie der Private Dining Room, der englische Garten oder die Library in dem Umfeld St. Georg zur Geltung kommen.
Tags zu diesem Artikel
Reaktionen
Noch keine Reaktionen
zu “George soll kommen”
Was denkst Du?
Web 2.0

Bild: © Photocase | kallejipp
Der finische Handyhersteller Nokia hat bekannt gegeben, dass sie das Hamburger Startup “Cellity” gekauft haben. Cellity, ein StartUp, das vor drei Jahren von Ex-Xing’er Sarik Weber gemeinsam mit Nils Weitemeyer, Tim von Toerne, Benjamin Körber und Matthias Lanz gegründet wurde, zieht nach dem Deal von Hamburg nach Berlin um, wo Nokia seine Deutschland-Aktivitäten bündelt. Was nach auf den ersten Blick nach einem erfolgreichen Exit für die Gründer aussieht, ist allem Anschein nach mehr als Know-how-Transfer zu betrachten. Schade für Hamburg. Gut für die Gründer?
Während sich über die Summe ausgeschwiegen wird, ist klar, dass das Gründerteam bei Cellity bleibt und nun gemeinsam mit Nokia die Zukunft von Cellity bestimmt. Wie es scheint will Nokia dabei jedoch die Inhalte und die Dienste von Cellity gar nicht übernehmen, sondern lediglich auf das Knowhow der Firma bzw. der Gründer zugreifen. Im Klartext: Die Dienste von Cellity werden eingestellt. Eigentlich bietet Cellity z.B. mit dem “Adressbuch 2.0″ einen Dienst an, der dem Nutzer eine komplette Aktualisierung aller Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch, Outlook und Social Networks sowie die direkte Kommunikation mit ihnen über alle wichtigen Kanäle ermöglicht. Alles in allem stehen standen die Dienste von Cellity dafür, die Mobilfunkkosten drastisch zu senken.
Sicher ehrt es die Gründer, dass ihr Know-how alleine eine Firmenübernahme wert ist (zu welchem Preis auch immer). Dass man dafür jedoch die Nutzer der eigenen Applikationen “verraten” muss, ist scheinbar die Kehrseite der Medaille. Ab dem 30. September soll der cellity-Dienst nicht mehr verfügbar sein, das Aufladen von neuem Guthaben ist ab sofort nicht mehr möglich.
Aber: Der Deal ist wohl auch eine Konsequenz aus den immer weiter fallenden Preisen für Telefongespräche und SMS in den vergnagenen Jahren. Mit dem Eintritt der Mobilfunk-Discounter auf dem deutschen Markt wurde auch das Geschäftsmodell von cellity stark torpediert. Insofern am Ende wahrscheinlich doch ein gelungener Exit für die Gründer.
Nokia schickt Cellity nach Berlin
Hamburger Mobile-Startup Cellity wird von Nokia übernommen. Das Know-how der Gründer geht nach Berlin.
Design & Style

Ich hatte heute morgen kurz im Empire Riverside Hotel am Hafen zu tun. Ich war etwas überrascht - es scheint, als würde sich dieses Hotel nahtlos in die Reihe der bekannten Design-Hotels in Hamburg einreihen.
Über die bronzeverkleidete Aussenfassade des Hotels kann man vielleicht streiten. Die schlichte, unspektuläre Silhouette des 20-stöckigen Gebäudes zwischen Reeperbahn, Hafen und Speicherstadt ist nicht herausragend. Vielmehr finde ich vor allem das Konzept (von David Chipperfield) zum Interieur der öffentlichen Bereiche bemerkenswert anders. Inspiriert durch das Mythos der Oceanliner der 30er Jahre, entstand hier ein ein für Hamburg wirklich neuer, andersartiger Ansatz im Vergleich mit bekannten Hamburger Design-Hotels wie dem East, dem SIDE oder dem Gastwerk.
Die Website habe ich hier nicht verlinkt, weil das Webdesign - eigentlich ebenfalls ein “öffentlicher” Bereich des Hotels - leider in keinster Weise mit dem Anspruch mithalten kann.

Alle Bilder: Empire Riverside Hotel, Hamburg.
Empire Riverside Hotel
Weiteres Design-Hotel in Hamburg: Das Empire Riverside beeindruckt vorallem durch das von David Chipperfield entworfene Interior-Design und die exponierte Lage am Hafen.
Web 2.0
Nach einem Bericht des Wall Street Journals plant Google offenbar den Start einer eigenen Venture Capital-Gruppe, um so den Einfluss in der Internet-Branche weiter zu erhöhen. Google hat dem Bericht zufolge bereits einen neuen Manager dafür angeheuert. Mit dieser Strategie würde Google anderen großen Konzernen wie Intel, Motorola, Disney und Amazon folgen, die bereits alle über eigene VC-Ableger verfügen.

Betrachtet man Googles Kapitalstärke sowie Googles Marktposition im Bereich Internet einerseits und Hamburgs Reputation als “Deutschlands Internet Start-up Hauptstadt” andererseits, dürfte es eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, bis das erste von Google finanzierte Hamburger Start-up auftaucht.
Ob ein Investor wie Google dann zielführender ist als die Handvoll deutscher VC’s oder ein deutscher Corporate Investor wird sich dann zeigen. Ich möchte es bezweifeln.
Google goes Hamburg
Mit dem eigenem Venture Capital-Ableger folgt Google anderen großen Konzernen wie Intel, Motorola, Disney und Amazon.
Design & Style Anzeige
Wallpaper* City Guide Hamburg
Tipps zu Essen, Trinken, Schlafen, Clubbing und Shoppen - mit allen Design-Spots in Hamburg. Stylish.

Social Media Feedback