Werbung & Medien
29. November 2008
Mehmet Kurtulus: Häuserkampf
Dreharbeiten laufen: Mehmet Kurtulus in seinen zweiten Tatort-Fall für den NDR

Bild: NDR/Presse
Nach dem vielversprechenden Auftakt “Auf der Sonnenseite” dreht Mehmet Kurtulus derzeitig seinen zweiten NDR-”Tatort” in Hamburg. In der neuen Folge ermittelt Cenk Batu (Mehmet Kurtulus) in einem Sondereinsatzkommando der Polizei gegen eigene SEK-Kollegen, die anscheinend geheime Informationen verkaufen.
Die neue Folge “Häuserkampf” wird vom Studio Hamburg noch bis zum 19. Dezember 2008 in Hamburg abgedreht. Die Ausstrahlung erfolgt dann im nächsten Jahr.
Werbung & Medien
21. November 2008
G+J: Nun ist es also passiert
Die lange angekündigten Entscheidungen am Baumwall sind nun offensichtlich gefallen: Die Park Avenue, die niederlänische Gala, die russische Life & Style und ca. 180 Mitarbeiter stehen auf der Abschussliste.
Am Mittwoch hat Gruner+Jahr nun endgültig die Titel bekanntgegeben, die eingestellt werden: Neben der “Park Avenue” trifft es die im Ausland beheimateten Titel “Gala” (Niederlande) und “Life & Style” (Russland). Zudem werden durch Zusammenlegungen und Neustrukturierungen bei den Wirtschaftstiteln “Capital”, “Impulse” und Börse Online” weitere ca. 120 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Nach Angaben des G+J-Vorstands ist die sogenannte Portfolio-Bereinigung damit abgeschlossen.
Trotz der schon weit im Vorfeld angekündigten Bereinigung, stellt die Nachricht doch ein harten Einschnitt dar. Vorallem die durch die Neustrukturierung der Witschaftstitel 120 Entlassungen waren in dieser Form wohl kaum zu erwarten, auch wenn dem Vernehmen nach alleine die FTD im Jahr 2007 acht Mio. Euro Verlust machte. Nichtsdestotrotz hat die Nachricht auch eine positiven Aspekt: Der Standort Hamburg wurde mit den Entscheidungen zumindest weiter gestärkt.
Webfuture Awards: 10 Finalisten
Die zehn Finalisten des Webfuture Awards von Hamburg@work stehen fest. Die Entscheidung fällt im am 19. November 2008.
Der Webfuture Award von Hamburg@work prämiert dieses Jahr zum zweiten Mal innovative Konzepte und neue Projekte aus den Bereichen E-Commerce, Web 2.0 und Social Communities. Die zehn Finalisten für die diesjährige Ausgabe sind: Brokerz, elinckia.com, iDO World, Jupidi, mi es tu, Moodmixer, radio.de, Sherlock Homes, tredition und WirsindGolf.net.
Design & Style
8. November 2008
Gulaschbaron
Beim Gulaschbaron gibt’s… nein - nix zu essen, kein Gulasch. T-Shirts! Geile T-Shirts.

Auch ein Geschmackserlebnis: Website des Gulaschbarons
Willkommen in der Geschmacksdiktatur des Gulaschbarons - so liest man es im Manifest des Gulaschbarons. Wenn Diktatur mit soviel Style daher kommt, lässt man sich Diktatur aber gerne gefallen.
Hamburg geht leer aus
Keine Hamburger Gewinner beim Deutschen Internetpreis 2008 - bedenklich?

Original-Foto: © photocase | jbkfotos
Bitkom hat die Sieger des Deutschen Internetpreises 2008 bekannt gegeben: Ubitexx, 1stplan und My Hammer. Aus 300 Bewerbern wurden die diese drei von einer Jury gewählt. Ubitexx und 1stplan kommen beide aus München, My Hammer aus Berlin - kein Gewinner aus Hamburg.
Microsoft hilft Start-Ups
Microsoft BizSpark Initiative: Start-Ups erhalten für drei Jahre Entwicklungstools und Serverprodukte kostenlos.

Microsoft BizSpark Website
Mit dem BizSpark-Programm will Microsoft Start-Ups ansprechen, die im Bereich Software oder Dienstleistungen tätig sind. Diese können drei Jahre lang kostenlos Software-Entwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft nutzen, solange die Unternehmen nicht älter als drei Jahre sein und sie unter einer Million Dollar Jahresumsatz liegen. Gut oder schlecht? Am Ende steht natürlich wieder die Frage OpenSource oder kommerzielle Software.
Wer darf wie bloggen?
Über Loser Generated Content, über die Army of Davids, über die Rosenverkäufer im WWW und über Blog-Qualität an-und-für-sich.

Foto: © photocase | pantitlan***
In den letzten Wochen ging es in diversen Medien mal wieder um Sinn und Zweck von Blogs. Nicht von bestimmten Blogs, sondern Sinn und Zweck von Blogs an-und-für-sich. Da ist von “Loser Generated Content” die Rede. Oder der “Army of Davids”. Oder Blogger werden als “Rosenverkäufer des WWW” bezeichnet, die “lieber Toilettenwände vollschmieren sollten”. Was hier jetzt wie unqualifizierte Bemerkungen klingt, war jedoch - zumindest teilweise - als ernsthafte Kritik zu verstehen. Ob auch begründete Kritik, mal dahingestellt.
Natürlich haben sich in Zeiten “Blogger” (Googles Blogging Software) und “Wordpress” sowie dem Medium Internet die Zeiten geändert. Natürlich schreibt jeder anders, der eine besser, der andere schlechter. Natürlich kennt jeder gute und schlechte Blogs. Aber all das ist subjektiv - es gibt für alles und jeden eine Zielgruppe. Wie groß die jeweilige Zielgruppe Leserschaft ist, mal dahingestellt (was im Übrigen auch für jeden Text auf der Rückseite einer Duschgel-Packung gilt).
Design & Style
5. November 2008
Hamburg Ost
Billstedt, Mümmelmannsberg, Horn, Jenfeld - kein Glanz und kein Glamour. Aber Style.

Foto: Patrick Nitzsche | photocase.com © elsone
Style hat immer etwas mit Einstellung, Authenzität und Herkunft zu tun. Und nicht ausschließlich mit Glanz und Glamour.
Werbung & Medien
5. November 2008
Color Switch
Launch direkt am Wahltag in den USA: Obamccain-Plakatkampagne von Grey

Obamccain - aufgelesen bei The Guardian.
Schöne Antwort auf rassisitische Tendenzen im US-Wahlkampf, die statt dessen die eigentlichen Wahlkampf-Themen in den Mittelpunkt stellen will. Die von der New Yorker Niederlassung von Grey entwickelte Plakatkampagne wurde gestern direkt am Wahltag gelauncht.
Mehr dazu:
www.guardian.co.uk/media/2008/nov/04/advertising-uselections2008
Design & Style
2. November 2008
Mercedes-Benz Design Projekt
Das neue Mercedes-Modell GLK hatte innerhalb des :insight Designprojekts von Mercedes-Benz seinen Auftritt in der Hansestadt. Wo sonst.
Design & Style

Bag your Style: Laptop-Taschen und -Sleeves von Koudai
Laptoptaschen aus schwarzem Neopren gehen sowieso nicht. Wer sich deswegen bisher zwischen Crumpler oder Freitag entscheiden musste, bekommt bald eine Hamburger Alternative geboten:
Koudai. Mit dem Slogan “Bag Your Style” nimmt sich in Kürze das neue Hamburger Taschen-Label den Bedürfnissen von Laptop-Besitzern an.
Koudai setzt auf Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane als Materialien für die nächste Generation von Laptop-Schutzhüllen und -Taschen sowie Handy-Taschen. Zudem setzen die Hamburger auf den derzeitigen Trend zur Individualisierung: Auf der Koudai-Website kann auf Wunsch ein eigenes Motiv hochgeladen werden und in die Gestaltung mitaufgenommen werden.
In der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung und der Materialvielfalt sieht Koudai-Gründer Dominik Jandke dann auch die Abgrenzung zu Crumpler und Freitag. Und er weist auf seinen Fokus hin, das alles zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu wollen.
Ein bisschen Geduld brauchen wir noch - der Web-Shop unter www.koudai.de soll aber innerhalb der nächsten Wochen verfügbar sein. Für ein Weihnachtsgeschenk allerdings wohl nicht mehr rechtzeitig.
Hamburger Alternative: Koudai.
Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane: Beim Hamburger Label Koudai gibt’s bald Laptop-Sleeves und -Taschen sowie Handy-Taschen. Mit der Möglichkeit gestalterisch einzugreifen.
Werbung & Medien

Screenshot aus dem Amazon TV-Spot
Im August hatte ich schonmal das Thema Crowdsourcing für TV-Spots kurz angerissen - jetzt hat Amazon in den USA einen TV-Spot live gebracht, der über Crowdsourcing entstanden ist.
Amazon ist ein durch-und-durch im Web verwurzeltes Unternehmen. Das macht es vielleicht ein bisschen einfacher, Crowdsourcing zur Findung eines neuen TV-Spots einzusetzen als für andere Unternehmen, wie zu Beispiel Mercedes oder Bayer. Nichtsdestotrotz ist auch Amazon mittlerweile ein globaler Konzern - was leicht zu Trägheit und konventionellen Methoden hätte führen können. Hat es aber nicht.
Der klassische Weg für ein Unternehmen in der Größenordnung wie Amazon führt eigentlich erstmal zur (Werbe-) Agentur. Weltweit betrachtet vielleicht zur Lead-Agentur. Wenn man keine feste Agentur hat, steht eventuell noch ein großangelegter Pitch-Prozess bevor. Nach Briefing (und Re-Briefing) kommt dann der Apparat richtig in Schwung: Konzeption, Storyboard, Produktionsfirma, Model-Casting, Stylisten, Location-Suche, und und und. Wann fragt man den Konsumenten, ob es seinen Nerv trifft? Vielleicht in einem Pre-Test? Oder verlässt man sich auf die selbsternannten Spezialisten in der Agentur?
Alternativ kann man es machen wie Amazon - und man lässt den Konsumenten den Spot machen. Man macht einen Wettbewerb draus, Crowdsourcing eben. Und dann kommt am Ende ein Spot dabei heraus, wie im Falle von Amazon der von Angela Kohler:
Den Spot kann man jetzt gut finden oder nicht - egal, ob als Werber oder als Konsument. Man kann aber fast sicher sein, dass er bei der Masse der Konsumenten gut ankommt, weil er aus ihren Reihen entstanden ist. Und die Messgröße “Masse” ist heutzutage bei dem Medium TV (noch) nicht zu vernachlässigen.
Und selbst, wenn die Meinungen gespalten wären - so ist und bleibt dieser Spot unter den Konsumenten garantiert (Achtung: das große Schalke-04-Wort kommt jetzt!) ein “Spot der Herzen”.
Gerne wird dann die Frage gestellt, wie es mit der Entlohnung aussieht (von den Rechten mal ganz zu schweigen). In diesem Fall bekam die Gewinnerin 20.000 US-$ - in Form von Amazon-Gutscheinen. Das ist in der Tat diskussionswürdig, andererseits darf man nicht die Nebeneffekte vergessen. Die Website der Gewinnerin hat bestimmt den einen oder anderen zusätzlichen Besucher. Nun gut, heutzutage hat vielleicht noch nicht jedermann eine Website, aber das dürfte sich - in welcher Form auch immer - in den nächsten Jahren ändern.
In Kurzform: Es zahlt auf die Online-Reputation des Gewinners ein.
Warum haben die Hamburger Agenturen noch keinen so entstandenen Spot für ein namhaftes Unternehmen forciert? Fehlender Mut in den Agenturen? Angst, dass die Kernkompetenz (Konzeption) von den Konsumenten untergraben wird? Angst, dass Provisionen für den Location-Scout, die Model-Agentur und den Stylisten flöten gehen?
Oder machen die Unternehmen da (noch) nicht mit?
Crowdsourcing: Amazon TV-Spot
Ist Crowdsourcing jetzt endlich auch bei den Konzernen angekommen - oder funktioniert das nur bei Amazon? Oder stehen die klassischen Agenturen im Weg bei der Realisierung solcher Formate?
Design & Style

Das Konzept besteht seit Jahren: Vier Städte, hunderte junge Designer und Künstler und dazu ein großartiges Publikum - das sind die Rahmendaten für das Holy Shit Shopping, eine Weihnachts-Shopping-Lounge für Design und Kultur.


Holy Shit Shopping | alle Bilder via holyshitshopping.de
Die Termine in Hamburg, Köln, Berlin und Stuttgart finden - holy shit, wie sollte es auch anders sein… - an den vier Adventswochenenden statt, in Hamburg am 05. und 06. Dezember 09 im Alten Gaswerk (Otto von Bahrenpark, Paul Dessau Str. 3g). Auf über 1.000qm erwartet die Besucher eine wilder Mix aus Mode-, Schmuck- und Produktdesign aber auch Kunst, Fotografie, Graphik, Comics und Literatur. Und vieles vieles mehr.
Abgerundet wird das Holy Shit Shopping durch eine Reihe von DJ’s und Live-Acts - “entspanntes Shopping im Klubkontext” wie man es bei den Veranstaltern nennt.
Holy Shit Shopping - Hamburg
Altes Gaswerk (Otto-von-Bahren-Park, Paul Dessau Str. 3g)
Samstag, 05. Dezember 2009 (12:00 bis 22:00 Uhr)
Sonntag, 06. Dezember 2009 (12:00 bis 20:00 Uhr)
Mehr Infos unter:
www.holyshitshopping.de
Holy Shit Shopping
Mode-, Schmuck- und Produktdesign sowie Fotografie, Graphik, Comics und Literatur im Alten Gaswerk in Bahrenfeld: Am 2. Advent startet wieder das chillige Xmas-Shopping mit Club-Atmosphäre.
Design & Style Anzeige
Wallpaper* City Guide Hamburg
Tipps zu Essen, Trinken, Schlafen, Clubbing und Shoppen - mit allen Design-Spots in Hamburg. Stylish.


