Web 2.0
21. Mai 2009

Weblin schaltet ab

Hamburger Startup Weblin insolvent: Eine gescheiterte Finanzierungsrunde lässt 2 Mio. Avatare weltweit ins Offline laufen.

Weblin

Weblin Website

Mit Weblin musste ein durchaus spannendes Hamburger Internetstartups (eines der wenigen, das auch außerhalb von Deutschland über eine nennenswerte Userbasis verfügt) seine Pforten schließen. Wie es heisst, war das Scheitern einer Finanzierungsrunde dafür verantwortlich, dass jetzt der Gang zum Amtgericht notwendig war.

In den verschiedenen Blogs laufen jetzt bereits heiße Diskussionen der ewigen Besserwisser, wie es möglich sein kann, dass ein Startup mit zwei Millionen registrierten Nutzern scheitern kann. Schließlich sind 2 Millionen User eine recht ansprechende Zahl.

Schon länger stand die Frage nach dem Geschäftsmodell im Raum. Es sind aber sicher auch konzeptionelle Schwierigkeiten: Während sich auf stark frequentierten Websites mehrere hundert Avatare tummelten, die einen gescheiten Dialog kaum zuließen) waren tausende von anderen, nicht so stark frequentierten Websites Weblin-frei.

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