Web 2.0
23. Juli 2009
Gimahhot: Weiter günstig shoppen.
Hamburger E-Commerce-Startup wächst weiter und hat dafür eine Anschlussfinanzierung akquirieren können.

Bild: © Photocase | 106313
Gimahhot hat nach eigenen Angaben nicht nur seinen 200.000ten Kunden begrüßen dürfen, sondern in einer dritten Finanzierungsrunde auch knapp eine Million Euro frisches Kapital akquirieren können. Gimahhot verkauft ausgewählte Artikel, vornehmlich Elektroartikel, nach einer Art Börsenprinzip.
Dem Vernehmen nach haben bestehende Geldgeber wie der Hightech Gründerfonds und die KfW finanziert, aber auch ein paar neue Business Angel sind mit an Bord gekommen. E-Commerce mit variablen Preisen ist sicher ein heißes Thema, dennoch: Ich hoffe, sie investieren das Geld richtig…
Ansatzpunkte für minimale Investitionen wären für mich zum Beispiel Logo-Überarbeitung und Webdesign - ich kann die Website nämlich nicht öffnen, ohne dass es mir eiskalt den Rücken runterläuft. Deswegen auch erst nach dieser ausdrücklichen Warnung ein Kulanz-Link auf gimahhot.de.
Natürlich kann man Assoziationen wie “billig”, “Schnäppchen” oder “preiswert” auch im Design widerspiegeln wollen - aber selbst wenn das der Ansatzpunkt für das jetzt sichtbare Design die derzeitige Optik gewesen sein sollte: Das geht sicher besser.
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Werbung & Medien

Obamccain - aufgelesen bei The Guardian.
Schöne Antwort auf rassisitische Tendenzen im US-Wahlkampf, die statt dessen die eigentlichen Wahlkampf-Themen in den Mittelpunkt stellen will. Die von der New Yorker Niederlassung von Grey entwickelte Plakatkampagne wurde gestern direkt am Wahltag gelauncht.
Mehr dazu:
www.guardian.co.uk/media/2008/nov/04/advertising-uselections2008
Color Switch
Launch direkt am Wahltag in den USA: Obamccain-Plakatkampagne von Grey
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Website von E-Venture Capital Partners
Die Hamburger Otto-Gruppe lässt sich von der derzeitigen Finanzkrise nicht erschrecken. Mit der neuen Konzern-Tochter “E-Venture Capital Partners” will sich Otto an Start-Ups aus dem Internet- und Mediensektor beteiligen. Dafür wurde das Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Hamburg und San Francisco mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgestattet.
Wie in der Online-Ausgabe der “Welt” zu lesen ist, ist geplant, in den nächsten fünf Jahren jährlich sechs bis zehn Beteiligungen einzugehen, was immerhin ca. 40 Beteiligungen in fünf Jahren entsprechen würde.
Natürlich macht Otto das nicht ganz ohne Hintergedanken: Otto plant die erfolgsversprechenden Gründungen mittelfristig in den Konzern zu integrieren. Alternativ stehen ebenso die üblichen Exit-Möglichkeiten zur Debatte: Weiterbetrieb mit einem strategischen Partner, Verkauf an andere Investoren oder - theoretisch - Börsengang. Jedoch lässt der Beteiligungsfokus auf “neue Konzepte für den elektronischen Verkauf von Waren” eher die erst genannte Exit-Option als primäres Ziel vermuten - Vorstandschef Hans-Otto Schrader in der “Welt”:
Wir brauchen neue Ideen und müssen uns nach neuen Konzepten für den elektronischen Verkauf von Waren umschauen. Dafür schaffen wir jetzt eigens eine Gesellschaft, die wir E-Venture Capital Partners nennen.
Bleibt zu hoffen, dass dieses löbliche, anti-zyklische Engagement trotzdem den Web 2.0-Standort Hamburg weiter stärken wird. Auch wenn schlußendlich Idee und Gründer-Team wichtiger sind als der Standort - ich würde mich freuen, wenn die Verantwortlichen ihren Fokus auf die Hamburger Start-Ups legen.
Die (gut gemachte) Website von e-Venture Capital Partners:
http://www.evcpartners.com/
Frisches VC-Kapital von Otto
Mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag: Versandhaus-Konzern will sich als Corporate Investor an Start-Ups beteiligen.
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Bild: © SinnerSchrader | via www.next-conference.com
Es kommt einem so vor, als hätte die erfolgreiche next09 gerade erst gestern die Pforten geschlossen. Zumindest hat man so einige Keynotes noch immer im Kopf, und die neu geknüpften Kontakte hinterlassen noch ihre (Netzwerk-) Spuren.
Da fragt sich SinnerSchrader schon, was wohl das Motto für die next10 sein könnte. Was werden die heißen Themen für 2010? Worüber sollte auf der next10 diskutiert werden? Und ein Community-Event wäre kein Community-Event, wenn nicht auch das Leitthema gemeinsam festgelegt würde.
Zur Themenfindung für die next10 lädt SinnerSchrader daher die Shakers & Makers der Szene (und die, die glauben solche zu sein) zum gemeinsamen Brainstorming ein:
Der Community & Marketing 2.0 Summit zur next10 findet am 17. September 2009 im Hamburger East Hotel statt. Die Teilnahme kostet nix, eine Anmeldung ist aber erforderlich (begrenzte Kapazitäten).
Mehr Informationen:
www.next-conference.com/next10/2009/08/next-meetup-in-hamburg-on-sept.html
Und:
Der Termin für die next10 Koferenz steht auch bereits fest: Am 4. und 5. Mai 2010 zu einer der größten Europäischen Events für Networking und Web-Trends in Hamburg zusammenfinden.
next10 schon in Planung
Die next09 scheint gerade erst vorbei, da plant SinnerSchrader schon die next10 - gemeinsam mit der Community.
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