Web 2.0
25. Juli 2009
Nokia schickt Cellity nach Berlin
Hamburger Mobile-Startup Cellity wird von Nokia übernommen. Das Know-how der Gründer geht nach Berlin.

Bild: © Photocase | kallejipp
Der finische Handyhersteller Nokia hat bekannt gegeben, dass sie das Hamburger Startup “Cellity” gekauft haben. Cellity, ein StartUp, das vor drei Jahren von Ex-Xing’er Sarik Weber gemeinsam mit Nils Weitemeyer, Tim von Toerne, Benjamin Körber und Matthias Lanz gegründet wurde, zieht nach dem Deal von Hamburg nach Berlin um, wo Nokia seine Deutschland-Aktivitäten bündelt. Was nach auf den ersten Blick nach einem erfolgreichen Exit für die Gründer aussieht, ist allem Anschein nach mehr als Know-how-Transfer zu betrachten. Schade für Hamburg. Gut für die Gründer?
Während sich über die Summe ausgeschwiegen wird, ist klar, dass das Gründerteam bei Cellity bleibt und nun gemeinsam mit Nokia die Zukunft von Cellity bestimmt. Wie es scheint will Nokia dabei jedoch die Inhalte und die Dienste von Cellity gar nicht übernehmen, sondern lediglich auf das Knowhow der Firma bzw. der Gründer zugreifen. Im Klartext: Die Dienste von Cellity werden eingestellt. Eigentlich bietet Cellity z.B. mit dem “Adressbuch 2.0″ einen Dienst an, der dem Nutzer eine komplette Aktualisierung aller Kontakte aus dem eigenen Telefonbuch, Outlook und Social Networks sowie die direkte Kommunikation mit ihnen über alle wichtigen Kanäle ermöglicht. Alles in allem stehen standen die Dienste von Cellity dafür, die Mobilfunkkosten drastisch zu senken.
Sicher ehrt es die Gründer, dass ihr Know-how alleine eine Firmenübernahme wert ist (zu welchem Preis auch immer). Dass man dafür jedoch die Nutzer der eigenen Applikationen “verraten” muss, ist scheinbar die Kehrseite der Medaille. Ab dem 30. September soll der cellity-Dienst nicht mehr verfügbar sein, das Aufladen von neuem Guthaben ist ab sofort nicht mehr möglich.
Aber: Der Deal ist wohl auch eine Konsequenz aus den immer weiter fallenden Preisen für Telefongespräche und SMS in den vergnagenen Jahren. Mit dem Eintritt der Mobilfunk-Discounter auf dem deutschen Markt wurde auch das Geschäftsmodell von cellity stark torpediert. Insofern am Ende wahrscheinlich doch ein gelungener Exit für die Gründer.
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Adidas Brandstore bei frontlineshop.com
Der Streetware-Onlineshop frontlineshop.com will den Sprung ins internationale Geschäft nehmen und dabei stark wachsen: Sortiment und Personal sollen wachsen. Dafür wird der Firmensitz jetzt von Hannover nach Hamburg verlegt. In Altona wird ein Speichergebäude direkt an der Elbe bezogen.
Sofern die Expansion erfolgreich umgesetzt werden kann, erwartet man bei Frontline bereits für das laufende Geschäftsjahr Umsatzsteigerungen im mittleren, zweistelligen Bereich. Das Geschäft über E-Commerce scheint also nach wie vor zu boomen, zumal Frontline nach eigenen Angaben bereits seit 2006 jährliche Umsatzzuwächse von 30 Prozent. So wurden alleine im Jahr 2007 ein Umsatz von 30 Millionen Euro erzielt, was Frontline zu einem der marktführenden deutschen Versandhandelsunternehmen im Bereich Fashion macht.
Um die Website bei wachsender Produktpalette im Griff zu behalten wurde schon im letzten Jahr das Konzept sogenannter Brandstores eingerichtet, in denen gezielt Artikel einzelner Marken promotet und ageboten werden.
Interessant ist auch die Historie von Frontline: 1986 als Mailorder gegründet, verkaufte man bei Frontline zunächst importierte LP’s und Merchandiseartikel aus dem Musikbereich. 1994 erfolgte dann eine Neuorientierung hin zu Streetfashion.
Frontline goes Hamburg
Onlineshop Frontline zieht nach Hamburg und will international wachsen.
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Foto: © Photocase | Jonicore
Der Rechtsanwalt Jürgen Ronimi pflegt seine Privatpshäre so gut es geht: Damit ihm niemand in den Garten gucken kann, hat er hohe Bäume gepflanzt rund um sein Grundstück. Und trotzdem kann die ganze Welt bei ihm in den Garten gucken - bei Google Earth.
Wie in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau zu lesen ist, findet der renintente Hesse Ronimi den Umstand, dass sein Garten bei Google Earth zu sehen ist, mehr als unheimlich. Er fühlt sich in seiner Privatsphäre verletzt und will deshalb gegen Google klagen.
Nach Angaben der Frankurfter Rundschau wäre es für Ronimi nicht der erste Musterprozess - im Jahr 2000 klagte er gegen Mobilfunkmasten. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit bekam am Ende die Telekom recht - das Ergebnis dürfte diesmal nicht anders aussehen.
Habt Ihr schonmal versucht, die Promi-Gegenden in Hamburg bei Google Earth zu zoomen?
Google Earth: Scharfe Bilder
Der renitente Hesse Jürgen Ronimi will Google Earth verklagen - wegen scharfen Bildern. Von seinem Garten in Oberursel. Experten sehen jedoch wenig Chancen.
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Magazine, Issue 47 | By Ill Studio
Ich kann einfach nicht aufhören, diese Bilder anzusehen. Ill Studio aus Frankreich zeigt die Layouts für das Magazin “Magazine”, Ausgabe 47. Ich finde das Layout großartig - sanfte, warme Farben, trotzdem klares Design. Endlich mal wieder gut gemachter Retrosytle.
Mir sind bisher nicht sehr viele herausragende Projekte aufgefallen - macht Ill Studio hiermit einen neuen Anfang?
Mehr Bilder dazu:
www.ill-studio.com/portfolio
Nach Frankreich gucken!
Nicht aus Hamburg, trotzdem berauschend: Magazine, Ausgabe 47.
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