Werbung & Medien
12. Juli 2009
Springer & Jacoby vor dem Aus?
Hartnäckiges Gerücht: Werbeagentur Springer & Jacoby vor entscheidenden Veränderungen - oder vor dem Aus? Wo ist eigentlich der Spirit von früher geblieben?

Foto: © Photocase | Lumamarin
Einem der Aushängeschilder der Hamburger Werbeagenturen stehen offensichtlich harte Wochen bevor: Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Eigentümer der einst so gefeierten Werbeagentur Springer & Jacoby vor der Insolvenz stehen, und händeringend einen Investor oder Käufer für die Hamburger Agentur suchen. Dabei ist anscheinend nicht auszuschliessen, dass dies auch zum Aus der renommierten Agentur führen könnte.
Natürlich haben wir eine Finanz- und Wirtschaftskrise. Natürlich trifft dies auch - oder sogar besonders - die Werbeagenturen. Eine Vielzahl von Hamburger Werbeagenturen muss (oder musste) in den vergangenen Wochen ums Überleben kämpfen. Nichtsdestotrotz muss man ebenso festellen, dass der einstige S&J-Spirit vergangener Zeiten irgendwie verschwunden ist. Bekannte Köpfe haben das Unternehmen immer wieder verlassen, neue S&J-Köpfe waren weitaus weniger bekannt. Und konnten ihre Köpfe auch nicht wie früher durch preisgekrönte Kreation bekannt machen. Die letzte wirklich Aufsehen-erregende Kreation aus dem Hause Springer & Jacoby war das interaktive Projekt “Nils wartet.” für den Ikea-Katalog 2008. Das ist auch schon wieder ein Jahr her.
Es bleibt abzuwarten, ob ein reinigendes Gewitter frische Luft in die Räume der Agentur bringen kann. Und damit neuen Spirit, der an die vergangenen Zeiten anknüpfen kann. Und wenn nicht? Dann ist das wirtschaftlich gesehen einfach der Lauf der Zeit, so nüchtern muss man das betrachten. Wenn mein Produkt, meine Dienstleistung bei einer bestimmten Qualität zu einem bestimmten Preis keine Abnehmer mehr findet, dann wird das nix.
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Design & Style

Foto: The George / Cyrus Saedi, Die Fotokammer Hamburg.
Nun war es endlich soweit - Hamburgs neues Design Hotel wurde eröffnet. Wie schon angekündigt, ist der Stadtteil St. Georg nun um eine Attraktion einen Neubau reicher. Am Ost-Ende der Langen Reihe beherbergt The George seit dem 01. Oktober 2008 Hotelgäste, die Luxus mit Niveau genießen möchten.
Die Hamburger Interior Designerin Sibylle von Heyden ließ sich von britischer Tradition inspirieren und inszeniert klassische Stilelemente mit multikulturellen Einflüssen aus Kolonialtagen. Entstanden sind 125 elegante Zimmer im New British Style.

Foto: The George / Cyrus Saedi, Die Fotokammer Hamburg.
The George Hotel eröffnet
In St. Georg beherbergt The George seit dem 01. Oktober 2008 Hotelgäste im New British Style – inszeniert von der Hamburger Interior Designerin Sibylle von Heyden.
Design & Style

Bag your Style: Laptop-Taschen und -Sleeves von Koudai
Laptoptaschen aus schwarzem Neopren gehen sowieso nicht. Wer sich deswegen bisher zwischen Crumpler oder Freitag entscheiden musste, bekommt bald eine Hamburger Alternative geboten:
Koudai. Mit dem Slogan “Bag Your Style” nimmt sich in Kürze das neue Hamburger Taschen-Label den Bedürfnissen von Laptop-Besitzern an.
Koudai setzt auf Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane als Materialien für die nächste Generation von Laptop-Schutzhüllen und -Taschen sowie Handy-Taschen. Zudem setzen die Hamburger auf den derzeitigen Trend zur Individualisierung: Auf der Koudai-Website kann auf Wunsch ein eigenes Motiv hochgeladen werden und in die Gestaltung mitaufgenommen werden.
In der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung und der Materialvielfalt sieht Koudai-Gründer Dominik Jandke dann auch die Abgrenzung zu Crumpler und Freitag. Und er weist auf seinen Fokus hin, das alles zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu wollen.
Ein bisschen Geduld brauchen wir noch - der Web-Shop unter www.koudai.de soll aber innerhalb der nächsten Wochen verfügbar sein. Für ein Weihnachtsgeschenk allerdings wohl nicht mehr rechtzeitig.
Hamburger Alternative: Koudai.
Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane: Beim Hamburger Label Koudai gibt’s bald Laptop-Sleeves und -Taschen sowie Handy-Taschen. Mit der Möglichkeit gestalterisch einzugreifen.
Web 2.0

Weblin Website
Mit Weblin musste ein durchaus spannendes Hamburger Internetstartups (eines der wenigen, das auch außerhalb von Deutschland über eine nennenswerte Userbasis verfügt) seine Pforten schließen. Wie es heisst, war das Scheitern einer Finanzierungsrunde dafür verantwortlich, dass jetzt der Gang zum Amtgericht notwendig war.
In den verschiedenen Blogs laufen jetzt bereits heiße Diskussionen der ewigen Besserwisser, wie es möglich sein kann, dass ein Startup mit zwei Millionen registrierten Nutzern scheitern kann. Schließlich sind 2 Millionen User eine recht ansprechende Zahl.
Schon länger stand die Frage nach dem Geschäftsmodell im Raum. Es sind aber sicher auch konzeptionelle Schwierigkeiten: Während sich auf stark frequentierten Websites mehrere hundert Avatare tummelten, die einen gescheiten Dialog kaum zuließen) waren tausende von anderen, nicht so stark frequentierten Websites Weblin-frei.
Weblin schaltet ab
Hamburger Startup Weblin insolvent: Eine gescheiterte Finanzierungsrunde lässt 2 Mio. Avatare weltweit ins Offline laufen.
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Wallpaper* City Guide Hamburg
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