Design & Style
27. Juli 2009
Stoffsüchtig: Mode, Genuss und Design
Neuer Laden in Hamburg: Designer-Mode, Tapas und Wein. Bei Stoffsüchtig wurden diese Zutaten in einem gelungenen Cross-over-Konzept fusioniert.

Designer-Mode, Tapas und Wein – zusammen in einem Geschäft, in einer “Mode- und Lifestylebistrothek”. Auch wenn ein Cross-over-Store keine ganz unbekannte Idee ist, lohnt es sich doch, einen genaueren Blick auf dieses dann doch einzigartige Ladenkonzept werfen.
Das Ladenkonzept ist getrieben von persönlichen Vorlieben - einer Grundlage, die häufig erfolgsversprechend ist: “Mode, Genuss und Design haben uns immer fasziniert”, erklären die beiden Inhaber Philipp Kaczmarek und Felix Nitzschke. Beide haben an der Akademie für Mode und Design studiert. Die beiden Gründer weiter:
Die Anonymität großer, vertikaler Ketten und den schnellen, uninspirierten Konsum empfinden wir als abstoßend.
Deswegen haben sie mit “Stoffsüchtig” in der Rothenbaumchaussee einen Laden erschaffen, an dem man exklusive Mode shoppen, aber auch gehobene Küche und eine erlesene Weinkarte genießen kann, die von einem renommierten Sommelier zusammengestellt wurde. Stoffsüchtig wurde am 18. Juli eröffnet.
Die Gastro-Boutique führt in erster Linie aufstrebende Jungdesigner. Der Fokus liegt auf Berliner und lokaler Mode sowie skandinavischen Labels unter anderem Esther Perbandt, Johnny Love, Franzius, f.rau, Hypnosis Berlin, Irina Rohpeter, Dikla Kedim, Party Adel und Sisi Mizi.
Stoffsüchtig
Rothenbaumchaussee 83
20148 Hamburg
www.stoffsuechtig.de (Website derzeitig noch nicht verfügbar)
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Web 2.0

Microsoft BizSpark Website
Mit dem BizSpark-Programm will Microsoft Start-Ups ansprechen, die im Bereich Software oder Dienstleistungen tätig sind. Diese können drei Jahre lang kostenlos Software-Entwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft nutzen, solange die Unternehmen nicht älter als drei Jahre sein und sie unter einer Million Dollar Jahresumsatz liegen. Gut oder schlecht? Am Ende steht natürlich wieder die Frage OpenSource oder kommerzielle Software.
Natürlich geht es Microsoft bei BizSpark in erster Linie darum, ihre Entwicklungstools und Serverprodukte an Start-Ups zu bringen, solange diese vielleicht noch nicht in der Lage oder bereit sind, viel Geld in Software zu investieren. Bevor diese sich dann am Anfang auf die vielfätig verfügbaren Freeware-, Shareware oder OpenSource-Tools, zumindest mittelfristig, festlegen, will man die Microsoft-Produkte dort kostenfrei etablieren.
Nichtsdestotrotz entsteht hier eine Win-Win-Situation faire Situation: Start-Ups können professionelle, kommerzielle Software mit entsprechendem Support nutzen, ohne hierfür viel Geld investieren zu müssen. Und wenn das Start-Up-Unternehmen genügend Geld verdient, dann muss man dafür bezahlen. Und Microsofts Lizenzumsatz wächst quasi mit dem Start-Up gemeinsam. Ich finde solche Programme mehr als fair. Zuma der finanzielle Aufwand ja kalulierbar ist, auch wenn er mit Erreichen des Zeit-Limits oder der Umsatzgrenze sprunghaft ansteigt.
Marcel Weiss vertritt auf netzwertig.com eine andere Position hinsichtlich des Benefits dieses Programms für Start-ups. Aber - wie immer - ist die Diskussion OpenSource vs. kommerzielle Software eine Glaubens- und Einstellungsfrage.
Mehr Informationen zu BizSpark unter:
www.microsoft.com/bizspark/
Microsoft hilft Start-Ups
Microsoft BizSpark Initiative: Start-Ups erhalten für drei Jahre Entwicklungstools und Serverprodukte kostenlos.
Design & Style
Wie jedes Jahr werden auch dieses Jahr wieder die spannenden Neubauten in eindrucksvoller Weise präsentiert. Und es gibt viel zu präsentieren - und das betrifft nicht nur die HafenCity, sondern zum Beispiel auch das aufgepimpte Bavaria-Quartier. Hervorzuheben sind vor allem die unglaublichen Bilder.
Dalmannkai in der HafenCity, Elbcampus in Harburg, Automobilmuseum “Prototyp”, Bürohaus “AdA1″, Restaurant “Abendroth” in Othmarschen, Astra-Turm und vieles mehr: Die in dieser Konzentration wahrscheinlich einzigartige architektonische Wachstumsphase von Hamburg wird in diesem Bildband eindrucksvoll dokumentiert.
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Hanseatische Metamorphose: Das Architektur-Jahrbuch Hamburg 2008 zeigt die neuen Highlights in Hamburg. Gut gemacht, sehr gut fotografiert.
Web 2.0
Blogger haben nicht den besten Ruf. Zumindest in einigen Berufsgruppen, zum Beispiel bei den Journalisten. Folgendes Zitat bringt ziemlich gut zum Ausdruck, dass sich diese einerseits mit der grundsätzlichen Anwesenheit von Bloggern abgefunden haben, aber das Ganze immer noch nicht verstanden haben.
Blogger sind nicht für alles Schlechte auf der Welt verantwortlich. Aber dass Blogger die Rosenverkäufer im WWW sind und lieber Toilettenwände vollschreiben sollten, muss mal gesagt werden.
(unbekannter Autor in “Park Avenue”, Nr. 10/2008, Seite 50)
Rosenverkauf im WWW
Zitat über den Blogger an und für sich. Aufgelesen in Park Avenue.
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