Web 2.0
29. August 2009
next10 schon in Planung
Die next09 scheint gerade erst vorbei, da plant SinnerSchrader schon die next10 - gemeinsam mit der Community.

Bild: © SinnerSchrader | via www.next-conference.com
Es kommt einem so vor, als hätte die erfolgreiche next09 gerade erst gestern die Pforten geschlossen. Zumindest hat man so einige Keynotes noch immer im Kopf, und die neu geknüpften Kontakte hinterlassen noch ihre (Netzwerk-) Spuren.
Da fragt sich SinnerSchrader schon, was wohl das Motto für die next10 sein könnte. Was werden die heißen Themen für 2010? Worüber sollte auf der next10 diskutiert werden? Und ein Community-Event wäre kein Community-Event, wenn nicht auch das Leitthema gemeinsam festgelegt würde.
Zur Themenfindung für die next10 lädt SinnerSchrader daher die Shakers & Makers der Szene (und die, die glauben solche zu sein) zum gemeinsamen Brainstorming ein:
Der Community & Marketing 2.0 Summit zur next10 findet am 17. September 2009 im Hamburger East Hotel statt. Die Teilnahme kostet nix, eine Anmeldung ist aber erforderlich (begrenzte Kapazitäten).
Mehr Informationen:
www.next-conference.com/next10/2009/08/next-meetup-in-hamburg-on-sept.html
Und:
Der Termin für die next10 Koferenz steht auch bereits fest: Am 4. und 5. Mai 2010 zu einer der größten Europäischen Events für Networking und Web-Trends in Hamburg zusammenfinden.
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Werbung & Medien

Bild: NDR/Presse
Nach dem vielversprechenden Auftakt “Auf der Sonnenseite” dreht Mehmet Kurtulus derzeitig seinen zweiten NDR-”Tatort” in Hamburg. In der neuen Folge ermittelt Cenk Batu (Mehmet Kurtulus) in einem Sondereinsatzkommando der Polizei gegen eigene SEK-Kollegen, die anscheinend geheime Informationen verkaufen.
Die neue Folge “Häuserkampf” wird vom Studio Hamburg noch bis zum 19. Dezember 2008 in Hamburg abgedreht. Die Ausstrahlung erfolgt dann im nächsten Jahr.
Mehmet Kurtulus: Häuserkampf
Dreharbeiten laufen: Mehmet Kurtulus in seinen zweiten Tatort-Fall für den NDR
Web 2.0

Foto: © photocase | pantitlan***
In den letzten Wochen ging es in diversen Medien mal wieder um Sinn und Zweck von Blogs. Nicht von bestimmten Blogs, sondern Sinn und Zweck von Blogs an-und-für-sich. Da ist von “Loser Generated Content” die Rede. Oder der “Army of Davids”. Oder Blogger werden als “Rosenverkäufer des WWW” bezeichnet, die “lieber Toilettenwände vollschmieren sollten”. Was hier jetzt wie unqualifizierte Bemerkungen klingt, war jedoch - zumindest teilweise - als ernsthafte Kritik zu verstehen. Ob auch begründete Kritik, mal dahingestellt.
Natürlich haben sich in Zeiten “Blogger” (Googles Blogging Software) und “Wordpress” sowie dem Medium Internet die Zeiten geändert. Natürlich schreibt jeder anders, der eine besser, der andere schlechter. Natürlich kennt jeder gute und schlechte Blogs. Aber all das ist subjektiv - es gibt für alles und jeden eine Zielgruppe. Wie groß die jeweilige Zielgruppe Leserschaft ist, mal dahingestellt (was im Übrigen auch für jeden Text auf der Rückseite einer Duschgel-Packung gilt).
Wenn man nun also lesen muss, dass Journalisten und Werbetexter sich gegen die Publikationsform “Blog” zur Wehr setzen, indem sie jegliche Blogs schlecht machen, die Qualität aller Blogs pauschal in Frage stellen, dann ist das grenzenlose Ingnoranz. Was gelesen wird, ist interessant. Punkt. Gerade die spontane Form der Publikation, die Momentaufnahme, macht Bloggen doch so interessant. Dass dabei nicht jeder Satz 100%-ig ausgefeilt ist, macht es nur noch authentischer. Dazu schreibt Andrew Sullivan in seinem Artikel “Why I blog“:
This form of instant and global self-publishing, made possible by technology widely available only for the past decade or so, allows for no retroactive editing (apart from fixing minor typos or small glitches) and removes from the act of writing any considered or lengthy review. It is the spontaneous expression of instant thought—impermanent beyond even the ephemera of daily journalism. It is accountable in immediate and unavoidable ways to readers and other bloggers, and linked via hypertext to continuously multiplying references and sources. Unlike any single piece of print journalism, its borders are extremely porous and its truth inherently transitory. The consequences of this for the act of writing are still sinking in.
Beachtenswert in diesem Zusammenhang ist der sogenannte “offene Brief” von Martin Oetting (trnd), der damit auf einen Gastbeitrag im Blog “ConnectedMarketing” reagiert. In dem Gastbeitrag wird die kreative Ratlosigkeit der Agenturen sichtbar, wie mit dieser neuen Art von Content wohl umzugehen ist. Oder eben nicht. Interessant, dass für die scharfe Kritik auch das Medium “Blog” gewählt wurde…. Martin Oetting antwortet den ratlosen Werbern darauf u.a. wie folgt:
(…) Gegenüber all den Werbern, die das so sehen - die sich in den Kreativabteilungen der Agenturen das Maul zerreißen, über Loser-Blogs und schlechten Schreibstil auf Facebook oder Twitter, über wackelige Videos und pink leuchtende MySpace-Profile, die dort mangelnden Geschmack oder Stil (oder beides) belachen - würde ich mich gern kurz äußern. Denn einerseits habe ich das allergrößte Verständnis für Ihre wahrlich schwierige Lage: Sie haben Ihre Jobs gewählt, weil Sie sich dafür begeistern, knappe punktgenaue Texte und starke bedeutungsvolle Bilder zu entwerfen. Plakate. Anzeigen. Werbefilme. Die Werbebranche ist jahrzehntelang auf genau Ihren Menschenschlag angewiesen und vorbereitet gewesen, hat sogar einen eigenen Verein dafür gegründet. Da will ich nun gern einsehen, dass es schwer zu ertragen ist, wenn nach und nach, Schritt für Schritt, Blog für Blog, ganz andere und eher normalsterbliche Schreiber und Bildermacher immer mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen – mit Texten, die so gar nicht dem werblichen Verständnis von medialer Kreativität entsprechen. Mit Bildern, die sich für keine Pitch-Präsentation eignen. (…)
Den gesamten “Offenen Brief an manche Werbekreativen in Deutschland.” (mehr als lesenswert!) von Martin Oetting:
www.connectedmarketing.de/cm/2008/10/offener-brief-a.html
Wer darf wie bloggen?
Über Loser Generated Content, über die Army of Davids, über die Rosenverkäufer im WWW und über Blog-Qualität an-und-für-sich.
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