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18. September 2009

Scoopcamp: Ratlosigkeit in den Verlagen

Beim Scoopcamp von Hamburg@work und dpa ging es um “New Storytelling”. Vertreter von Verlagen und einige Social Media Enthusiasten trafen sich, um neue Wege zu ergründen. Und das scheint auch zwingend notwendig.

scoopcamp

scoopcamp - eine Veranstaltung von hamburg@work und dpa

Das Set-up der scoopcamp-Veranstaltung am 17. September 2009 war mehr als interessant: Vertreter der großen deutschen Verlage treffen sich beim Scoopcamp und diskutieren Möglichkeiten neuer Content- (und Erlös-) Modelle für ihre Online-Medien. Gemeinsam mit einigen (wenigen) Protagonisten aus der Social Media-Szene.

In der ersten Keynote wurde von Adrian Holovaty das Prinzip der neuen Hyper-Lokalität anhand seines Startups everyblock.com vorgestellt. Ich persönlich kann an der “neuen Hyperlokalität” als Konzept für New Storytelling nicht viel abgewinnen. Wesentlich interessanter wurde es in der zweiten Keynote von Ulrich Hegge (Media Innovation Lab Hubert Burda Verlag) und in dem Impulsvortrag von Wolfgang Blau zu den Konzepten beim Zeit Online Community Engagement. Vor allem wurde eines deutlich: Die Verlagsvertreter lechzen nach gelungenen Konzepten - insbesondere wenn das Business-Modell auch noch stimmt.

Trotz der offenen Workshops am Nachmittag hätte ich mir einerseits mehr Sichtbarkeit für Social Media auf der Veranstaltung gewünscht, zum anderen auch mehr Vertreter sowie Speaker zu Social Media-Themen. Denn eines ist klar: Der Weg in neue Verlagskonzepte kann nur über Social Media führen. Nicht nur inhaltlich, sonder schlußendlich auch hinsichtlich der Monetarisierung. Dass eine Monetarisierung auch hier nicht ausgeschlossen ist, zeigen ja beispielsweise die bei Weitem nicht unbeträchtlichen Micropayment-Umsätze von Facebook-App-Casual-Games wie “Mafia” oder “Farmville”. Ein weit hergeholter Vergleich - aber trotzdem zutreffend, um den Weg zu beschreiben.

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