Freestyle
15. November 2009
Frohsinn. Blödsinn. Trashbin.
Freestyle: Hamburg-Hohenfelde am Sonntag-Morgen.



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Web 2.0

Website von E-Venture Capital Partners
Die Hamburger Otto-Gruppe lässt sich von der derzeitigen Finanzkrise nicht erschrecken. Mit der neuen Konzern-Tochter “E-Venture Capital Partners” will sich Otto an Start-Ups aus dem Internet- und Mediensektor beteiligen. Dafür wurde das Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Hamburg und San Francisco mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgestattet.
Wie in der Online-Ausgabe der “Welt” zu lesen ist, ist geplant, in den nächsten fünf Jahren jährlich sechs bis zehn Beteiligungen einzugehen, was immerhin ca. 40 Beteiligungen in fünf Jahren entsprechen würde.
Natürlich macht Otto das nicht ganz ohne Hintergedanken: Otto plant die erfolgsversprechenden Gründungen mittelfristig in den Konzern zu integrieren. Alternativ stehen ebenso die üblichen Exit-Möglichkeiten zur Debatte: Weiterbetrieb mit einem strategischen Partner, Verkauf an andere Investoren oder - theoretisch - Börsengang. Jedoch lässt der Beteiligungsfokus auf “neue Konzepte für den elektronischen Verkauf von Waren” eher die erst genannte Exit-Option als primäres Ziel vermuten - Vorstandschef Hans-Otto Schrader in der “Welt”:
Wir brauchen neue Ideen und müssen uns nach neuen Konzepten für den elektronischen Verkauf von Waren umschauen. Dafür schaffen wir jetzt eigens eine Gesellschaft, die wir E-Venture Capital Partners nennen.
Bleibt zu hoffen, dass dieses löbliche, anti-zyklische Engagement trotzdem den Web 2.0-Standort Hamburg weiter stärken wird. Auch wenn schlußendlich Idee und Gründer-Team wichtiger sind als der Standort - ich würde mich freuen, wenn die Verantwortlichen ihren Fokus auf die Hamburger Start-Ups legen.
Die (gut gemachte) Website von e-Venture Capital Partners:
http://www.evcpartners.com/
Frisches VC-Kapital von Otto
Mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag: Versandhaus-Konzern will sich als Corporate Investor an Start-Ups beteiligen.
Werbung & Medien

Blatt, der Showroom für Magazinkultur - Bild via rebelart.net
Sehr schönes Konzept: blatt präsentiert internationale Magazine und Fanzines aus den Bereichen Kunst, Design, Fashion, Architektur, Urbanismus, Fotografie, Illustration, Aktivismus, Comic und Musik. Das Projekt in den Räumen der Art Lawyer Gallery wurde von GuteSeiten curated kiosk & magazine club, der Agentur gebrauchsgrafikundso und der Architektin Jana Deters entwickelt und gestaltet. Nach der Vernissage am 19. November 2009 sollen jeden Donnerstag neue Magazinkonzepte, innovative Blattmacher und inspirierende Print-Projekte vorgestellt werden, wobei der Eintritt frei ist.
Das komplette Programm und mehr Details zur Veranstaltung:
www.rebelart.net
Magazinkultur im Showroom
Showroom und Mediensalon für Magazinkultur: Am 19. November eröffnet “blatt” in der Art Lawyer Gallery in der Königstraße 16 (Hamburg-Altona)
Web 2.0
Blogger haben nicht den besten Ruf. Zumindest in einigen Berufsgruppen, zum Beispiel bei den Journalisten. Folgendes Zitat bringt ziemlich gut zum Ausdruck, dass sich diese einerseits mit der grundsätzlichen Anwesenheit von Bloggern abgefunden haben, aber das Ganze immer noch nicht verstanden haben.
Blogger sind nicht für alles Schlechte auf der Welt verantwortlich. Aber dass Blogger die Rosenverkäufer im WWW sind und lieber Toilettenwände vollschreiben sollten, muss mal gesagt werden.
(unbekannter Autor in “Park Avenue”, Nr. 10/2008, Seite 50)
Rosenverkauf im WWW
Zitat über den Blogger an und für sich. Aufgelesen in Park Avenue.
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