Design & Style
10. Dezember 2009
Hamburger Alternative: Koudai.
Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane: Beim Hamburger Label Koudai gibt’s bald Laptop-Sleeves und -Taschen sowie Handy-Taschen. Mit der Möglichkeit gestalterisch einzugreifen.

Bag your Style: Laptop-Taschen und -Sleeves von Koudai
Laptoptaschen aus schwarzem Neopren gehen sowieso nicht. Wer sich deswegen bisher zwischen Crumpler oder Freitag entscheiden musste, bekommt bald eine Hamburger Alternative geboten:
Koudai. Mit dem Slogan “Bag Your Style” nimmt sich in Kürze das neue Hamburger Taschen-Label den Bedürfnissen von Laptop-Besitzern an.
Koudai setzt auf Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane als Materialien für die nächste Generation von Laptop-Schutzhüllen und -Taschen sowie Handy-Taschen. Zudem setzen die Hamburger auf den derzeitigen Trend zur Individualisierung: Auf der Koudai-Website kann auf Wunsch ein eigenes Motiv hochgeladen werden und in die Gestaltung mitaufgenommen werden.
In der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung und der Materialvielfalt sieht Koudai-Gründer Dominik Jandke dann auch die Abgrenzung zu Crumpler und Freitag. Und er weist auf seinen Fokus hin, das alles zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu wollen.
Ein bisschen Geduld brauchen wir noch - der Web-Shop unter www.koudai.de soll aber innerhalb der nächsten Wochen verfügbar sein. Für ein Weihnachtsgeschenk allerdings wohl nicht mehr rechtzeitig.
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Design & Style

In der Superbude in der Spaldingstraße wurden Materialien und Objekte sinnentfremdet verarbeitet und teilweise zweckentfremdet im Interieur eingesetzt. Um der Location Hamburg als Hafenstadt Rechnung zu tragen, wurden unter anderem die Möbel aus Paletten und dicken Seilen kreiert, Sitzgelegenheiten auf Basis von Astra-Bierkästen gefertigt.
Das Ganze ist zu extrem fairen Preisen zu haben, auch wirklich preiswert in den Hostal-Mehrbettzimmern. Gelungenes Design mit konzeptionellen Tiefgang - hervorragend! Als technisches Extra-Bonbon gibt’s optional noch ein Skype-Phone.
Last but not least wird das Konzept auch noch perfekt beworben und vermarktet.


Alle Fotos: Superbude, Hamburg.
Schlafen wird super: Superbude
Doppelbude oder Vierbett-Bude? Mit Astra und Skype? Stylish soll es auch sein? Alles kein Problem – in der “Superbude”, dem neuen Hostal in unmittelbarer Nähe der Hamburger Innenstadt.
Werbung & Medien

Foto: @ photocase | view7
Gruner + Jahr hat seinem Ideen-Wettbewerb “Grüne Wiese” ausgerufen. Dort heisst es unter anderem:
Gibt es nicht auch ganz andere Wege, News aufzubereiten? Hinter welcher Online-Idee versammelt sich die Community von morgen? Auf welches Magazin hat Deutschland gewartet? Um große Fragen beantworten zu können, genügt manchmal eine kleine Idee. Doch diese Idee muss so gut und so entwaffnend sein, dass sich sofort ganz viele Menschen für sie begeistern. Am 12. März 2009 werden wir diese Idee und das Siegerteam von GRÜNE WIESE vorstellen.
Klar ist, das nahezu alle großen und kleinen Verlagshäuser händeringend nach neuen Konzepten suchen. Nach Online-Konzepten wohlbemerkt. Bei G+J soll diesen Versuchen nun durch externe Ideengeber ein neuer Versuch folgen. Grüne Wiese. So weit, so gut nachvollziehbar.
Was diesen - im vorherigen Jahr übrigens schonmal intern ausgeschriebenen - G+J-Wettbewerb bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, sind die Rahmenbedingungen:
So erhält der Gewinner der Grünen Wiese, von dem nach Möglichkeit ein kombiniertes Online-/Print-Konzept erwartet wird, schöne 10.000,- EUR und darf auf Wunsch redaktionell oder konzeptionell an den Publikationen mitarbeiten - soweit hierzu in den Verhandlungen mit dem Verlag Übereinkunft erzielt werden kann.
Das ist doch lächerlich!
Wenn ich ein fertiges Konzept für ein solche Idee vorlege, will ich das Projekt leiten, will ich das maßgeblich beeinflussen. Und ich will eine Beteiligung - und dann an einen großen Verlag verkaufen. Es gibt genug VC’s, die auch für solche Projekte ein mehr als offenes Ohr hätten. Einzige Lösung: Die Verlagshäser müssen solche Projekt im Sinne eines Corporate Investors finanzieren wollen. Dann habe ich als Ideengeber auch als Gründer und Entscheider die Zügel in der Hand. Und ich kann der Idee unter Marktbedingungen selbst den Esprit geben, den eine solche Idee braucht, um zum Fliegen zu kommen.
Also, liebe Verlagshäuser, mit diesen Rahmenbedingungen gibt’s wieder nur billigen Kunstrasen, bei dem nach wenigen Monaten die grünen Stoppel ausfallen. Saftige, grüne Wiese geht anders.
Grüne Ideen bei G + J
Der Ideen-Wettbewerb Grüne Wiese von Gruner + Jahr ist schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Tragfähige Ideen für kombinierte Online-/Print-Konzepte gibt’s nun mal nicht als billige Cash&Carry-Lösung.
Design & Style

Foto: Superbude, Hamburg
Die Jury des European Hotel Design Awards hat den Preis für das “Best Interior Design” dem Hotel Superbude in der Spaldingstraße verliehen. Ganz offensichtlich wurde damit der Humor, der Mut und die Kreativität der Macher belohnt. Hinter dem Konzept für die Superbude steckt Kai Hollmann, der Unternehmer des Jahres 2008.
Wie schon vorher berichtet, wurden in der Superbude Materialien und Dinge sinnentfremdet verarbeitet. Der Designer Armin Fischer ließ zum Beispiel Sofas mit Jeans beziehen, ließ Kisten aus Küchenschränken bauen und ließ aus alten Wasserröhren Regale und Tische herstellen. Der European Hotel Design Award wurde bei der Messe “The Sleep Event” in London vergeben.
Superbude gewinnt
“Best Interior Design”-Award des European Hotel Design Awards ging beim “The Sleep Event” an das Hotel & Hostal Superbude in Hamburg.
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