Design & Style
10. Dezember 2009
Hamburger Alternative: Koudai.
Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane: Beim Hamburger Label Koudai gibt’s bald Laptop-Sleeves und -Taschen sowie Handy-Taschen. Mit der Möglichkeit gestalterisch einzugreifen.

Bag your Style: Laptop-Taschen und -Sleeves von Koudai
Laptoptaschen aus schwarzem Neopren gehen sowieso nicht. Wer sich deswegen bisher zwischen Crumpler oder Freitag entscheiden musste, bekommt bald eine Hamburger Alternative geboten:
Koudai. Mit dem Slogan “Bag Your Style” nimmt sich in Kürze das neue Hamburger Taschen-Label den Bedürfnissen von Laptop-Besitzern an.
Koudai setzt auf Kuhfell, Leder, Wollfilz oder Lkw-Plane als Materialien für die nächste Generation von Laptop-Schutzhüllen und -Taschen sowie Handy-Taschen. Zudem setzen die Hamburger auf den derzeitigen Trend zur Individualisierung: Auf der Koudai-Website kann auf Wunsch ein eigenes Motiv hochgeladen werden und in die Gestaltung mitaufgenommen werden.
In der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung und der Materialvielfalt sieht Koudai-Gründer Dominik Jandke dann auch die Abgrenzung zu Crumpler und Freitag. Und er weist auf seinen Fokus hin, das alles zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten zu wollen.
Ein bisschen Geduld brauchen wir noch - der Web-Shop unter www.koudai.de soll aber innerhalb der nächsten Wochen verfügbar sein. Für ein Weihnachtsgeschenk allerdings wohl nicht mehr rechtzeitig.
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Microsoft BizSpark Website
Mit dem BizSpark-Programm will Microsoft Start-Ups ansprechen, die im Bereich Software oder Dienstleistungen tätig sind. Diese können drei Jahre lang kostenlos Software-Entwicklungstools und Serverprodukte von Microsoft nutzen, solange die Unternehmen nicht älter als drei Jahre sein und sie unter einer Million Dollar Jahresumsatz liegen. Gut oder schlecht? Am Ende steht natürlich wieder die Frage OpenSource oder kommerzielle Software.
Natürlich geht es Microsoft bei BizSpark in erster Linie darum, ihre Entwicklungstools und Serverprodukte an Start-Ups zu bringen, solange diese vielleicht noch nicht in der Lage oder bereit sind, viel Geld in Software zu investieren. Bevor diese sich dann am Anfang auf die vielfätig verfügbaren Freeware-, Shareware oder OpenSource-Tools, zumindest mittelfristig, festlegen, will man die Microsoft-Produkte dort kostenfrei etablieren.
Nichtsdestotrotz entsteht hier eine Win-Win-Situation faire Situation: Start-Ups können professionelle, kommerzielle Software mit entsprechendem Support nutzen, ohne hierfür viel Geld investieren zu müssen. Und wenn das Start-Up-Unternehmen genügend Geld verdient, dann muss man dafür bezahlen. Und Microsofts Lizenzumsatz wächst quasi mit dem Start-Up gemeinsam. Ich finde solche Programme mehr als fair. Zuma der finanzielle Aufwand ja kalulierbar ist, auch wenn er mit Erreichen des Zeit-Limits oder der Umsatzgrenze sprunghaft ansteigt.
Marcel Weiss vertritt auf netzwertig.com eine andere Position hinsichtlich des Benefits dieses Programms für Start-ups. Aber - wie immer - ist die Diskussion OpenSource vs. kommerzielle Software eine Glaubens- und Einstellungsfrage.
Mehr Informationen zu BizSpark unter:
www.microsoft.com/bizspark/
Microsoft hilft Start-Ups
Microsoft BizSpark Initiative: Start-Ups erhalten für drei Jahre Entwicklungstools und Serverprodukte kostenlos.
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Der Rechtsanwalt Jürgen Ronimi pflegt seine Privatpshäre so gut es geht: Damit ihm niemand in den Garten gucken kann, hat er hohe Bäume gepflanzt rund um sein Grundstück. Und trotzdem kann die ganze Welt bei ihm in den Garten gucken - bei Google Earth.
Wie in der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau zu lesen ist, findet der renintente Hesse Ronimi den Umstand, dass sein Garten bei Google Earth zu sehen ist, mehr als unheimlich. Er fühlt sich in seiner Privatsphäre verletzt und will deshalb gegen Google klagen.
Nach Angaben der Frankurfter Rundschau wäre es für Ronimi nicht der erste Musterprozess - im Jahr 2000 klagte er gegen Mobilfunkmasten. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit bekam am Ende die Telekom recht - das Ergebnis dürfte diesmal nicht anders aussehen.
Habt Ihr schonmal versucht, die Promi-Gegenden in Hamburg bei Google Earth zu zoomen?
Google Earth: Scharfe Bilder
Der renitente Hesse Jürgen Ronimi will Google Earth verklagen - wegen scharfen Bildern. Von seinem Garten in Oberursel. Experten sehen jedoch wenig Chancen.
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Foto: © Photocase | Lumamarin
Einem der Aushängeschilder der Hamburger Werbeagenturen stehen offensichtlich harte Wochen bevor: Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Eigentümer der einst so gefeierten Werbeagentur Springer & Jacoby vor der Insolvenz stehen, und händeringend einen Investor oder Käufer für die Hamburger Agentur suchen. Dabei ist anscheinend nicht auszuschliessen, dass dies auch zum Aus der renommierten Agentur führen könnte.
Natürlich haben wir eine Finanz- und Wirtschaftskrise. Natürlich trifft dies auch - oder sogar besonders - die Werbeagenturen. Eine Vielzahl von Hamburger Werbeagenturen muss (oder musste) in den vergangenen Wochen ums Überleben kämpfen. Nichtsdestotrotz muss man ebenso festellen, dass der einstige S&J-Spirit vergangener Zeiten irgendwie verschwunden ist. Bekannte Köpfe haben das Unternehmen immer wieder verlassen, neue S&J-Köpfe waren weitaus weniger bekannt. Und konnten ihre Köpfe auch nicht wie früher durch preisgekrönte Kreation bekannt machen. Die letzte wirklich Aufsehen-erregende Kreation aus dem Hause Springer & Jacoby war das interaktive Projekt “Nils wartet.” für den Ikea-Katalog 2008. Das ist auch schon wieder ein Jahr her.
Es bleibt abzuwarten, ob ein reinigendes Gewitter frische Luft in die Räume der Agentur bringen kann. Und damit neuen Spirit, der an die vergangenen Zeiten anknüpfen kann. Und wenn nicht? Dann ist das wirtschaftlich gesehen einfach der Lauf der Zeit, so nüchtern muss man das betrachten. Wenn mein Produkt, meine Dienstleistung bei einer bestimmten Qualität zu einem bestimmten Preis keine Abnehmer mehr findet, dann wird das nix.
Springer & Jacoby vor dem Aus?
Hartnäckiges Gerücht: Werbeagentur Springer & Jacoby vor entscheidenden Veränderungen - oder vor dem Aus? Wo ist eigentlich der Spirit von früher geblieben?
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