Es geht um alles, was Hamburg berauschend gut macht. Zum Beispiel Marketing, Werbung, Medien, Internet, Start-ups, Web 2.0, Design, Kultur, Architektur, Interior und Style.
Hamburg.
Einfach berauschend.
Design & Style
29. August 2009
Party, Lifestyle, Fashion in Hamburg
Kommt bald: ThereYouGo.tv - eine WebTV-Plattform für Lifestyle, Party und Fashion in Hamburg.

Coming-soon-Website von ThereYouGo.tv
Mit ThereYouGo.tv entsteht hinter den Kulissen gerade eine neue Web-TV-Plattform für Hamburg! Das Projekt ist noch nicht online, aber die Vorbereitungen laufen, der Launch soll wohl im September erfolgen. Thematisch soll Hamburgs Lifestyle-, Party- und Fashionszene behandelt werden.
Werbung & Medien
27. August 2009
ADC Buch 2009 ist da!
Nur die besten Werber-Ideen kommen ins ADC Buch. Eine inspirative Quelle für gut gemachte, erfolgreiche Kommunikation.

ADC Buch 2009, Art Directors Club (Hrsg.)
Jeder kennt den Branchen-Wettbewerb des Art Directors Club (ADC). Es geht um Ideen. Gute Ideen. Bessere Ideen. Neue Ideen. Ideen, die überraschen aber auch überzeugen. Ideen, die verkaufen.
Werbung & Medien
25. August 2009
Nacht der Löwen 2009
Nur in Hamburg: Am 31. August überreicht WerbeWeischer 51 Löwen und feiert die Europa-Premiere der Cannes-Rolle.

Leitmotiv der Nacht der Löwen | von WerbeWeischer
Bemerkenswerte 51 Löwen gewannen deutsche Agenturen dieses Jahr beim International Advertising Festival in Cannes. Bei der Nacht der Löwen erhalten die deutschen Gewinner am 31. August 2009 ihre Trophäen.
Statt der zuletzt üblicherweise durchgeführen Deutschland-Tour hat man sich beim Veranstalter WerbeWeischer dieses Jahr für eine zentrale Veranstaltung in Hamburg entschlossen - vermutlich nicht zuletzt aus Kostengründen. Das die Wahl dabei auf Hamburg als Veranstaltungsort gefallen ist, ist natürlich. Und natürlich schön.
Jalag kauft invyte.de
Überraschend: Hamburger Jahreszeiten Verlag übernimmt die Eventplanungsplattform invyte.

Invyte Website
Der traditionsreiche Hamburger Jahreszeiten Verlag hat überraschend das Hamburger Startup invyte gekauft. Gegründet von Mato Peric, Malte Kalkoffen, Max Biller und Alexander Allwardt ging die Eventplanungsplattform Anfang 2007 live. Registrierte Mitglieder können über invyte Events jeglicher Art planen und organisieren, ähnlich wie bei amiando.
Bei Jalag erscheinen unter anderem renommierte Zeitschriften wie “Merian” und “Der Feinschmecker” - insofern erscheint der Zukauf durch den nicht gerade Internet-affinen Jahreszeiten Verlag auf den ersten Blick fragwürdig.
Werbung & Medien
15. August 2009
Virale Konzepte für TV-Werbung
Mehr Mut zur Authentizität würde TV-Werbung Glaubwürdigkeit und Spannung zurückgeben.

TV-Werbung ist im Zeitalter von Social Media, und dem Internet insgesamt, nur noch einer von vielen Faktoren im modernen Media-Mix. Wandern jetzt also die aus dem Viral Marketing bekannten Ideen ins TV? Wäre das nicht ein Ansatz, mit dem im TV werbende Unternehmen noch mal neue Impulse setzen könnten? Wettbewerbe, bei denen von Usern produzierte Spots als TV-Spot zum Einsatz kommen - und nicht ausschliesslich im Internet gezeigt werden?
Fytch: Neues Startup aus Hamburg
Mit Fytch auf jeder beliebigen Webseite Kommentare lesen und schreiben: Hamburger Startup will den Internetnutzern freie Meinungsäußerung auf jeder Webseite ermöglichen.
Website fytch.com
Mit dem neuen Web-Service “Fytch” des Hamburger Startups GATE 53|10 können Internetnutzer auf jeder beliebigen Website Kommentare lesen und schreiben. Ein Klick auf das spezielle Fytch-Bookmark während des Besuchs einer Webseite ist ausreichend, und jeder kann sofort Kommentare anderer User lesen oder selbst seine Meinung mitteilen - direkt auf der gerade besuchten Webseite, ohne die Seite zu verlassen. Das Besondere dabei: Dafür ist kein Download und keinerlei Installation notwendig, man benötigt lediglich ein Bookmark das unter http://fytch.com kostenlos verfügbar ist.
Design & Style
27. Juli 2009
Stoffsüchtig: Mode, Genuss und Design
Neuer Laden in Hamburg: Designer-Mode, Tapas und Wein. Bei Stoffsüchtig wurden diese Zutaten in einem gelungenen Cross-over-Konzept fusioniert.

Designer-Mode, Tapas und Wein – zusammen in einem Geschäft, in einer “Mode- und Lifestylebistrothek”. Auch wenn ein Cross-over-Store keine ganz unbekannte Idee ist, lohnt es sich doch, einen genaueren Blick auf dieses dann doch einzigartige Ladenkonzept werfen.
Nokia schickt Cellity nach Berlin
Hamburger Mobile-Startup Cellity wird von Nokia übernommen. Das Know-how der Gründer geht nach Berlin.

Bild: © Photocase | kallejipp
Der finische Handyhersteller Nokia hat bekannt gegeben, dass sie das Hamburger Startup “Cellity” gekauft haben. Cellity, ein StartUp, das vor drei Jahren von Ex-Xing’er Sarik Weber gemeinsam mit Nils Weitemeyer, Tim von Toerne, Benjamin Körber und Matthias Lanz gegründet wurde, zieht nach dem Deal von Hamburg nach Berlin um, wo Nokia seine Deutschland-Aktivitäten bündelt. Was nach auf den ersten Blick nach einem erfolgreichen Exit für die Gründer aussieht, ist allem Anschein nach mehr als Know-how-Transfer zu betrachten. Schade für Hamburg. Gut für die Gründer?
Gimahhot: Weiter günstig shoppen.
Hamburger E-Commerce-Startup wächst weiter und hat dafür eine Anschlussfinanzierung akquirieren können.

Bild: © Photocase | 106313
Gimahhot hat nach eigenen Angaben nicht nur seinen 200.000ten Kunden begrüßen dürfen, sondern in einer dritten Finanzierungsrunde auch knapp eine Million Euro frisches Kapital akquirieren können. Gimahhot verkauft ausgewählte Artikel, vornehmlich Elektroartikel, nach einer Art Börsenprinzip.
Dem Vernehmen nach haben bestehende Geldgeber wie der Hightech Gründerfonds und die KfW finanziert, aber auch ein paar neue Business Angel sind mit an Bord gekommen. E-Commerce mit variablen Preisen ist sicher ein heißes Thema, dennoch: Ich hoffe, sie investieren das Geld richtig…
Design & Style
21. Juli 2009
Nach Frankreich gucken!
Nicht aus Hamburg, trotzdem berauschend: Magazine, Ausgabe 47.

Magazine, Issue 47 | By Ill Studio
Ich kann einfach nicht aufhören, diese Bilder anzusehen. Ill Studio aus Frankreich zeigt die Layouts für das Magazin “Magazine”, Ausgabe 47. Ich finde das Layout großartig - sanfte, warme Farben, trotzdem klares Design. Endlich mal wieder gut gemachter Retrosytle.
Mir sind bisher nicht sehr viele herausragende Projekte aufgefallen - macht Ill Studio hiermit einen neuen Anfang?
Mehr Bilder dazu:
www.ill-studio.com/portfolio
Werbung & Medien
20. Juli 2009
Beef für die Männer
Endlich mal was Bissfestes von Gruner & Jahr: Das neue Magazin Beef! für kochende Männer kommt ab 15. Oktober

Für Männer mit Geschmack. Von Gruner & Jahr. | © Gruner & Jahr
Als Gewinner-Konzept aus Gruner + Jahrs schon erwähntem, hauseigenem Ideenwettbewerb Grüne Wiese 2008, kommt das neue Magazin “Beef!” lautstark daher: Mit einer selbstbewussten Mischung aus Rezepten, Reportagen und Reliquien des Küchenbetriebs will G&J einen “Food- & Lifestyle-Titel für Männer mit Geschmack” etablieren. Die Erstausgabe ist jetzt für den 15. Oktober 2009 eingeplant worden.
Werbung & Medien
12. Juli 2009
Springer & Jacoby vor dem Aus?
Hartnäckiges Gerücht: Werbeagentur Springer & Jacoby vor entscheidenden Veränderungen - oder vor dem Aus? Wo ist eigentlich der Spirit von früher geblieben?

Foto: © Photocase | Lumamarin
Einem der Aushängeschilder der Hamburger Werbeagenturen stehen offensichtlich harte Wochen bevor: Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass die Eigentümer der einst so gefeierten Werbeagentur Springer & Jacoby vor der Insolvenz stehen, und händeringend einen Investor oder Käufer für die Hamburger Agentur suchen. Dabei ist anscheinend nicht auszuschliessen, dass dies auch zum Aus der renommierten Agentur führen könnte.
Web 2.0

Hamburger e-Learning Plattform scoyo.de
Überraschend ging Freitag Abend durch die Medien, dass Bertelsmann sein Lernplattform-Vorzeigeobjekt “Scoyo” loswerden möchte. Der Geldhahn wird zugedreht, die Suche nach einem neuen Investor soll angeblich schon laufen. Auch wenn Scoyo trotz massiven Werbeaufwendungen nicht die angepeilten Umsätze erzielte, kommt der Rückzug doch mehr als überraschend.
Überraschend ist der Rückzug vor allem deswegen, weil nach Schätzungen 20 Mio. Euro aus Gütersloh in dieses hochgelobte Hamburger eLearning-Startup gepumpt worden sind. Eine nicht unbeträchtliche Summe - mit der unter anderem gestandene Mitarbeiter finanziert worden sind. Ein ganz wesentlicher Teil der Investition dürfte aber auch in die aufwendige Herstellung der “Lerneinheiten” geflossen sein - gemeinsam mit Pädagogen entwickelte Flash-Elemente (von Anfang an hat mich hier die Diskrepanz zwischen Halbwertzeit des Lerninhalts und Herstellungskosten etwas irritiert). Wie auch immer bei einem Investment von 20 Mio. Euro hätte man eigentlich mehr Ausdauer vermutet.
Auch wenn es im Nachhinein immer leicht zu sagen ist: Konzeptionell hatte ich von Anfang an etwas Bedenken. Ich glaube, dass Scoyo seine potenzielle Zielgruppe genau in den Haushalten findet, die sich für ihre Kinder nicht leisten können. Und die, die es sich leisten könnten, würde wahrscheinlich zu anderen Lehrmethoden greifen, da eLearning in Deutschland (zumindest in der Scoyo-Alterklasse) noch nicht etabliert ist.
Wenn jetzt ein neuer Investor gesucht wird (angeblich wird sogar schon verhandelt), kann dieser sich sicher über die initialen Aufwendungen (Marketing, Entwicklung der Lerneinheiten) freuen. Wenn die Umsätze aber tatsächlich nicht im Verhältnis stehen, wird es wohl oder übel personelle Einschnitte bei dem Hamburger Startup geben.
Scoyo plötzlich ohne Bertelsmann
Trotz 20 Mio. Euro Start-Investment: eLearning Plattform soll schnell aus dem Gütersloher Portfolio verschwinden. Neuer Investor wird gesucht.
Web 2.0

Weblin Website
Mit Weblin musste ein durchaus spannendes Hamburger Internetstartups (eines der wenigen, das auch außerhalb von Deutschland über eine nennenswerte Userbasis verfügt) seine Pforten schließen. Wie es heisst, war das Scheitern einer Finanzierungsrunde dafür verantwortlich, dass jetzt der Gang zum Amtgericht notwendig war.
In den verschiedenen Blogs laufen jetzt bereits heiße Diskussionen der ewigen Besserwisser, wie es möglich sein kann, dass ein Startup mit zwei Millionen registrierten Nutzern scheitern kann. Schließlich sind 2 Millionen User eine recht ansprechende Zahl.
Schon länger stand die Frage nach dem Geschäftsmodell im Raum. Es sind aber sicher auch konzeptionelle Schwierigkeiten: Während sich auf stark frequentierten Websites mehrere hundert Avatare tummelten, die einen gescheiten Dialog kaum zuließen) waren tausende von anderen, nicht so stark frequentierten Websites Weblin-frei.
Weblin schaltet ab
Hamburger Startup Weblin insolvent: Eine gescheiterte Finanzierungsrunde lässt 2 Mio. Avatare weltweit ins Offline laufen.
Web 2.0

Xing Website
Xing konnte sich im letzten Quartal über einen weiteren Umsatzanstieg freuen, zwischen Juli und September 2008 wurden 9,18 Millionen Euro erlöst, was einen Anstieg um 86 Prozent zum Vorjahresquartal 2007 entspricht. Das alleine ist schon bemerkenswert. Wichtig dabei aber vor allem: Das börsenotierte Unternehmen berichtet, dass 7,4 Millionen Euro davon mittlerweile aus den 514.000 Premium-Mitgliedschaften zahlender Xing-Mitgliedern stammen (bei insgesamt ca. 6,5 Millionen registrierten Nutzern).
Genau diese Zahl sieht Martin Weigert von netzwertig als großen Vorteil hinsichtlich der derzeitig prognostizierten, kommenden schweren Zeiten. Genau wie bei Skype sieht er in der hohen Akzeptanz der Bezahldienste und dem geschäftlichen Mehrwert der Dienste den Schlüssel zum Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten:
Xing hingegen gewinnt in rauen Zeiten vor allem deshalb an Bedeutung, weil es von vielen als Jobbörse genutzt wird. Dabei spielen nicht nur die von Unternehmen eingetragenen Stellenanzeigen eine Rolle, sondern auch die Möglichkeit, über sein Profil von einem Personaler oder Headhunter gefunden und angeschrieben zu werden. Vergessen darf man außerdem nicht den hohen Wert persönlicher Kontakte. Es gibt kaum eine bessere und einfachere Art, einen neuen Job zu finden, als über Bekannte in anderen Unternehmen.
Das Publizieren seines Profils in einem etablierten Netzwerk kann sicher nicht schaden, wenn man einen neuen Job sucht (oder suchen muss). Die Frage ist nur, wenn die Zeiten tatsächlich so schwer werden, wie derzeit überall prognostiziert, wieviele neue Jobs es dann tatsächlich gibt… Denn wenn es keine offenen Stellen gibt, können diese auch nicht bei Xing zu finden sein.
Der zweite Punkt, den Martin Weigert nicht betrachtet: Wieviele der Premium-Mitglieder bei Xing kriegen ihre Premium-Mitgliedschaft vom derzeitgen Arbeitgeber bezahlt? Ist diese Zahl eventuell so hoch, dass Xing sie schmerzhaft spüren würde, wenn dieser Teil der Bezahldienst-Umsätze abnehmen würde? Ich schätze, dass in meinem Umfeld ca. 50% der Premium-Mitglieder ihre Mitgliedschaft zumindest auf die Auslagenabrechnung setzen (wenn nicht sogar direkt bezahlt bekommen).
Wie auch immer - grundsätzlich stimme ich zu, das Xing mit seinen etablierten Bezahldiensten und den derzeitigen Umsätzen exzellent aufgestellt ist, ob die Finanzkrise nun zur Wirtschaftskrise wird oder nicht.
Zum Artikel von Martin Weigert auf netzwertig:
netzwertig.com/2008/10/17/finanzkrise-was-skype-und-xing-gemeinsam-haben/
Xing gut aufgestellt?
Martin Weigert von netzwertig sieht den Hamburger Social Network-Betreiber auch in den prognostizierten schweren Zeiten gut gerüstet. Er hat aber nicht alle Unwegbarkeiten berücksichtigt.
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