Es geht um alles, was Hamburg berauschend gut macht. Zum Beispiel Marketing, Werbung, Medien, Internet, Start-ups, Web 2.0, Design, Kultur, Architektur, Interior und Style.
Hamburg.
Einfach berauschend.
Wer darf wie bloggen?
Über Loser Generated Content, über die Army of Davids, über die Rosenverkäufer im WWW und über Blog-Qualität an-und-für-sich.

Foto: © photocase | pantitlan***
In den letzten Wochen ging es in diversen Medien mal wieder um Sinn und Zweck von Blogs. Nicht von bestimmten Blogs, sondern Sinn und Zweck von Blogs an-und-für-sich. Da ist von “Loser Generated Content” die Rede. Oder der “Army of Davids”. Oder Blogger werden als “Rosenverkäufer des WWW” bezeichnet, die “lieber Toilettenwände vollschmieren sollten”. Was hier jetzt wie unqualifizierte Bemerkungen klingt, war jedoch - zumindest teilweise - als ernsthafte Kritik zu verstehen. Ob auch begründete Kritik, mal dahingestellt.
Natürlich haben sich in Zeiten “Blogger” (Googles Blogging Software) und “Wordpress” sowie dem Medium Internet die Zeiten geändert. Natürlich schreibt jeder anders, der eine besser, der andere schlechter. Natürlich kennt jeder gute und schlechte Blogs. Aber all das ist subjektiv - es gibt für alles und jeden eine Zielgruppe. Wie groß die jeweilige Zielgruppe Leserschaft ist, mal dahingestellt (was im Übrigen auch für jeden Text auf der Rückseite einer Duschgel-Packung gilt).
Design & Style
5. November 2008
Hamburg Ost
Billstedt, Mümmelmannsberg, Horn, Jenfeld - kein Glanz und kein Glamour. Aber Style.

Foto: Patrick Nitzsche | photocase.com © elsone
Style hat immer etwas mit Einstellung, Authenzität und Herkunft zu tun. Und nicht ausschließlich mit Glanz und Glamour.
Werbung & Medien
5. November 2008
Color Switch
Launch direkt am Wahltag in den USA: Obamccain-Plakatkampagne von Grey

Obamccain - aufgelesen bei The Guardian.
Schöne Antwort auf rassisitische Tendenzen im US-Wahlkampf, die statt dessen die eigentlichen Wahlkampf-Themen in den Mittelpunkt stellen will. Die von der New Yorker Niederlassung von Grey entwickelte Plakatkampagne wurde gestern direkt am Wahltag gelauncht.
Mehr dazu:
www.guardian.co.uk/media/2008/nov/04/advertising-uselections2008
Design & Style
2. November 2008
Mercedes-Benz Design Projekt
Das neue Mercedes-Modell GLK hatte innerhalb des :insight Designprojekts von Mercedes-Benz seinen Auftritt in der Hansestadt. Wo sonst.
Frisches VC-Kapital von Otto
Mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag: Versandhaus-Konzern will sich als Corporate Investor an Start-Ups beteiligen.

Website von E-Venture Capital Partners
Die Hamburger Otto-Gruppe lässt sich von der derzeitigen Finanzkrise nicht erschrecken. Mit der neuen Konzern-Tochter “E-Venture Capital Partners” will sich Otto an Start-Ups aus dem Internet- und Mediensektor beteiligen. Dafür wurde das Beteiligungsunternehmen mit Sitz in Hamburg und San Francisco mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ausgestattet.
Werbung & Medien
26. Oktober 2008
ARD Tatort Hamburg
Heute Abend war es soweit: Der neue Hamburger Tatort war “On Air” - und das war wirklich gut. Und authentisch.

Bild: NDR/Presse
Mal ehrlich, mit dem bisherigen Hamburger Tatort-Kommissar (gespielt von Robert Atzorn) waren wir zwar noch ganz gut bedient im Vergleich zu den Produktionen anderer ARD-Anstalten - aber vom Hocker gerissen hat das ja nun niemanden.
Google Earth: Scharfe Bilder
Der renitente Hesse Jürgen Ronimi will Google Earth verklagen - wegen scharfen Bildern. Von seinem Garten in Oberursel. Experten sehen jedoch wenig Chancen.

Foto: © Photocase | Jonicore
Der Rechtsanwalt Jürgen Ronimi pflegt seine Privatpshäre so gut es geht: Damit ihm niemand in den Garten gucken kann, hat er hohe Bäume gepflanzt rund um sein Grundstück. Und trotzdem kann die ganze Welt bei ihm in den Garten gucken - bei Google Earth.
Rosenverkauf im WWW
Zitat über den Blogger an und für sich. Aufgelesen in Park Avenue.
Blogger haben nicht den besten Ruf. Zumindest in einigen Berufsgruppen, zum Beispiel bei den Journalisten. Folgendes Zitat bringt ziemlich gut zum Ausdruck, dass sich diese einerseits mit der grundsätzlichen Anwesenheit von Bloggern abgefunden haben, aber das Ganze immer noch nicht verstanden haben.
Xing gut aufgestellt?
Martin Weigert von netzwertig sieht den Hamburger Social Network-Betreiber auch in den prognostizierten schweren Zeiten gut gerüstet. Er hat aber nicht alle Unwegbarkeiten berücksichtigt.

Xing Website
Xing konnte sich im letzten Quartal über einen weiteren Umsatzanstieg freuen, zwischen Juli und September 2008 wurden 9,18 Millionen Euro erlöst, was einen Anstieg um 86 Prozent zum Vorjahresquartal 2007 entspricht. Das alleine ist schon bemerkenswert. Wichtig dabei aber vor allem: Das börsenotierte Unternehmen berichtet, dass 7,4 Millionen Euro davon mittlerweile aus den 514.000 Premium-Mitgliedschaften zahlender Xing-Mitgliedern stammen (bei insgesamt ca. 6,5 Millionen registrierten Nutzern).
Design & Style
8. Oktober 2008
The George Hotel eröffnet
In St. Georg beherbergt The George seit dem 01. Oktober 2008 Hotelgäste im New British Style – inszeniert von der Hamburger Interior Designerin Sibylle von Heyden.

Foto: The George / Cyrus Saedi, Die Fotokammer Hamburg.
Nun war es endlich soweit - Hamburgs neues Design Hotel wurde eröffnet. Wie schon angekündigt, ist der Stadtteil St. Georg nun um eine Attraktion einen Neubau reicher. Am Ost-Ende der Langen Reihe beherbergt The George seit dem 01. Oktober 2008 Hotelgäste, die Luxus mit Niveau genießen möchten.
Werbung & Medien
1. Oktober 2008
Grüne Ideen bei G + J
Der Ideen-Wettbewerb Grüne Wiese von Gruner + Jahr ist schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Tragfähige Ideen für kombinierte Online-/Print-Konzepte gibt’s nun mal nicht als billige Cash&Carry-Lösung.

Foto: @ photocase | view7
Gruner + Jahr hat seinem Ideen-Wettbewerb “Grüne Wiese” ausgerufen. Dort heisst es unter anderem:
Gibt es nicht auch ganz andere Wege, News aufzubereiten? Hinter welcher Online-Idee versammelt sich die Community von morgen? Auf welches Magazin hat Deutschland gewartet? Um große Fragen beantworten zu können, genügt manchmal eine kleine Idee. Doch diese Idee muss so gut und so entwaffnend sein, dass sich sofort ganz viele Menschen für sie begeistern. Am 12. März 2009 werden wir diese Idee und das Siegerteam von GRÜNE WIESE vorstellen.
Klar ist, das nahezu alle großen und kleinen Verlagshäuser händeringend nach neuen Konzepten suchen. Nach Online-Konzepten wohlbemerkt. Bei G+J soll diesen Versuchen nun durch externe Ideengeber ein neuer Versuch folgen. Grüne Wiese. So weit, so gut nachvollziehbar.
Was diesen - im vorherigen Jahr übrigens schonmal intern ausgeschriebenen - G+J-Wettbewerb bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, sind die Rahmenbedingungen:
Design & Style
3. August 2008
Schlafen wird super: Superbude
Doppelbude oder Vierbett-Bude? Mit Astra und Skype? Stylish soll es auch sein? Alles kein Problem – in der “Superbude”, dem neuen Hostal in unmittelbarer Nähe der Hamburger Innenstadt.

In der Superbude in der Spaldingstraße wurden Materialien und Objekte sinnentfremdet verarbeitet und teilweise zweckentfremdet im Interieur eingesetzt. Um der Location Hamburg als Hafenstadt Rechnung zu tragen, wurden unter anderem die Möbel aus Paletten und dicken Seilen kreiert, Sitzgelegenheiten auf Basis von Astra-Bierkästen gefertigt.
Werbung & Medien

Foto: @ photocase | view7
Gruner + Jahr hat seinem Ideen-Wettbewerb “Grüne Wiese” ausgerufen. Dort heisst es unter anderem:
Gibt es nicht auch ganz andere Wege, News aufzubereiten? Hinter welcher Online-Idee versammelt sich die Community von morgen? Auf welches Magazin hat Deutschland gewartet? Um große Fragen beantworten zu können, genügt manchmal eine kleine Idee. Doch diese Idee muss so gut und so entwaffnend sein, dass sich sofort ganz viele Menschen für sie begeistern. Am 12. März 2009 werden wir diese Idee und das Siegerteam von GRÜNE WIESE vorstellen.
Klar ist, das nahezu alle großen und kleinen Verlagshäuser händeringend nach neuen Konzepten suchen. Nach Online-Konzepten wohlbemerkt. Bei G+J soll diesen Versuchen nun durch externe Ideengeber ein neuer Versuch folgen. Grüne Wiese. So weit, so gut nachvollziehbar.
Was diesen - im vorherigen Jahr übrigens schonmal intern ausgeschriebenen - G+J-Wettbewerb bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt, sind die Rahmenbedingungen:
So erhält der Gewinner der Grünen Wiese, von dem nach Möglichkeit ein kombiniertes Online-/Print-Konzept erwartet wird, schöne 10.000,- EUR und darf auf Wunsch redaktionell oder konzeptionell an den Publikationen mitarbeiten - soweit hierzu in den Verhandlungen mit dem Verlag Übereinkunft erzielt werden kann.
Das ist doch lächerlich!
Wenn ich ein fertiges Konzept für ein solche Idee vorlege, will ich das Projekt leiten, will ich das maßgeblich beeinflussen. Und ich will eine Beteiligung - und dann an einen großen Verlag verkaufen. Es gibt genug VC’s, die auch für solche Projekte ein mehr als offenes Ohr hätten. Einzige Lösung: Die Verlagshäser müssen solche Projekt im Sinne eines Corporate Investors finanzieren wollen. Dann habe ich als Ideengeber auch als Gründer und Entscheider die Zügel in der Hand. Und ich kann der Idee unter Marktbedingungen selbst den Esprit geben, den eine solche Idee braucht, um zum Fliegen zu kommen.
Also, liebe Verlagshäuser, mit diesen Rahmenbedingungen gibt’s wieder nur billigen Kunstrasen, bei dem nach wenigen Monaten die grünen Stoppel ausfallen. Saftige, grüne Wiese geht anders.
Grüne Ideen bei G + J
Der Ideen-Wettbewerb Grüne Wiese von Gruner + Jahr ist schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Tragfähige Ideen für kombinierte Online-/Print-Konzepte gibt’s nun mal nicht als billige Cash&Carry-Lösung.
Web 2.0

Xing Website
Xing konnte sich im letzten Quartal über einen weiteren Umsatzanstieg freuen, zwischen Juli und September 2008 wurden 9,18 Millionen Euro erlöst, was einen Anstieg um 86 Prozent zum Vorjahresquartal 2007 entspricht. Das alleine ist schon bemerkenswert. Wichtig dabei aber vor allem: Das börsenotierte Unternehmen berichtet, dass 7,4 Millionen Euro davon mittlerweile aus den 514.000 Premium-Mitgliedschaften zahlender Xing-Mitgliedern stammen (bei insgesamt ca. 6,5 Millionen registrierten Nutzern).
Genau diese Zahl sieht Martin Weigert von netzwertig als großen Vorteil hinsichtlich der derzeitig prognostizierten, kommenden schweren Zeiten. Genau wie bei Skype sieht er in der hohen Akzeptanz der Bezahldienste und dem geschäftlichen Mehrwert der Dienste den Schlüssel zum Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten:
Xing hingegen gewinnt in rauen Zeiten vor allem deshalb an Bedeutung, weil es von vielen als Jobbörse genutzt wird. Dabei spielen nicht nur die von Unternehmen eingetragenen Stellenanzeigen eine Rolle, sondern auch die Möglichkeit, über sein Profil von einem Personaler oder Headhunter gefunden und angeschrieben zu werden. Vergessen darf man außerdem nicht den hohen Wert persönlicher Kontakte. Es gibt kaum eine bessere und einfachere Art, einen neuen Job zu finden, als über Bekannte in anderen Unternehmen.
Das Publizieren seines Profils in einem etablierten Netzwerk kann sicher nicht schaden, wenn man einen neuen Job sucht (oder suchen muss). Die Frage ist nur, wenn die Zeiten tatsächlich so schwer werden, wie derzeit überall prognostiziert, wieviele neue Jobs es dann tatsächlich gibt… Denn wenn es keine offenen Stellen gibt, können diese auch nicht bei Xing zu finden sein.
Der zweite Punkt, den Martin Weigert nicht betrachtet: Wieviele der Premium-Mitglieder bei Xing kriegen ihre Premium-Mitgliedschaft vom derzeitgen Arbeitgeber bezahlt? Ist diese Zahl eventuell so hoch, dass Xing sie schmerzhaft spüren würde, wenn dieser Teil der Bezahldienst-Umsätze abnehmen würde? Ich schätze, dass in meinem Umfeld ca. 50% der Premium-Mitglieder ihre Mitgliedschaft zumindest auf die Auslagenabrechnung setzen (wenn nicht sogar direkt bezahlt bekommen).
Wie auch immer - grundsätzlich stimme ich zu, das Xing mit seinen etablierten Bezahldiensten und den derzeitigen Umsätzen exzellent aufgestellt ist, ob die Finanzkrise nun zur Wirtschaftskrise wird oder nicht.
Zum Artikel von Martin Weigert auf netzwertig:
netzwertig.com/2008/10/17/finanzkrise-was-skype-und-xing-gemeinsam-haben/
Xing gut aufgestellt?
Martin Weigert von netzwertig sieht den Hamburger Social Network-Betreiber auch in den prognostizierten schweren Zeiten gut gerüstet. Er hat aber nicht alle Unwegbarkeiten berücksichtigt.
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